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Der Staatsstreich ist vollendet – Trump ist Geschichte


Der Staatsstreich ist vollendet – Trump ist Geschichte

theblogcat, Tom Luongo, 11.04.2018

trump

Wenn mir die letzten 48 Stunden eines bewiesen haben, dann ist es das: Trump ist nicht mehr geschäftsführender Präsident. Der Staatsstreich gegen Trump war erfolgreich.

Ich werd’s einfach halten. Folgt den Punkten und versucht zu folgen.

  1. Die Lügen des Tiefen Staats enthüllen sich in Echtzeit, dank der kollektiven Intelligenz des „Internets“ und unserer Fähigkeit, die Daten in Echtzeit zusammenzufassen.
  2. Die Skripal-Vergiftung und der jüngste syrische „Chemiewaffen“-Angriff haben eines gemeinsam – beide haben Regierungsvertreter zu einer Verurteilung und Aktionen verleitet, bevor irgendeine offizielle Untersuchung das widerlegen konnte.
  3. Trump hat alle Mächtigen auf beiden Seiten des Atlantik erzürnt seit er im Amt ist.
  4. Er ist eine grundlegende Bedrohung für die mächtigen Mitglieder des Tiefen Staats/der Schattenregierung, die sich selbst als Kriminelle entlarvt haben, die ihre Macht nicht verlieren wollen.
  5. Trump muss neutralisiert werden. Und das ist bisher nicht gelungen, siehe seine Steuersenkungen, Deregulierung, Präsidentenverfügungen gegen Obamacare, TPP, TTIP.
    1. Er attackiert das gegenwärtige Handelsschema der Wall Street und der City of London mittels Handelskrieg-Rhetorik mit China und der EU.
    2. Das Narrativ zur Russland-Verschwörung ist völlig zusammengebrochen. Die Mueller-Ermittlungen haben „den Höhepunkt überschritten“.
  6. Von Nordkorea bis zum Nahen Osten liefen für Trump, Jinping und Putin die Dinge für breitere Friedensabkommen gut. Das dient nicht den etablierten Mächten in D.C., New York, der City of London, Riad und Beirut.
  7. Der Plan zur Zerstörung Syriens ist mindestens 20 Jahre alt. Davon will man nicht abweichen. Das geht schon auf den Umsturz des Vaters von Assad zurück. John Bolton ist einer der Architekten dieser Sauerei.
  8. Trumps Tweets gleich nach der letzte Ankündigung einer Attacke hören sich falsch an. Die Wortwahl ist falsch. Richtiger Ton. Falsche Worte.
  9. Die Tweets von heute Morgen. Das selbe. „Gas killing Animal?“ Wer schreibt jetzt seine Sachen? Ein Drittklassler?
  10. Diese Tweets werden als „Beweise“ gegen Trump verwendet werden, entweder in seiner kommenden Abdankung oder seiner Entfernung aus dem Amt.
  11. Sie müssen das tun, um seine persönliche Bilanz gegen eine Intervention in Syrien zu widerlegen, und auch um seine öffentlich geäußerte Absicht zu widerlegen, sich „echt bald“ aus Syriern zurückzuziehen.
  12. Trump würde seine militärische Einstellung nicht so übermitteln: siehe Al-Shairat, MOAB. Er hat das ausreichend deutlich gemacht.
  13. Diese Tweets und vergangene Ereignisse werden gegen ihn verwendet werden, dass er für das Amt nicht fit ist.
  14. Nachdem die USA und die Koalition, die Obama und David Cameron 2013 nicht zusammenbringen konnten, schwere Kriegsverbrechen in Syrien begangen hat, wird die Realität in Douma offenbar. Das heißt, chemische Waffen wurden gar nicht eingesetzt, Trump wird dafür beschuldigt werden, vorschnell zu einem Urteil gekommen zu sein.
  15. Er ist der Oberbefehlshaber. Seine militärischen Betreuer werden sich im Nu gegen ihn wenden und das Ganze wird als „Beweis“ für seine Verrücktheit benutzt werden.
  16. Die Schlagzeilen bereiten und darauf vor. Die Republikanische Partei ist in diesem Punkt über ihn uneins, einige wünschen offen sein Scheitern.
  17. Bei der Ankündigung seiner Antwort zu Syrien sah Trump geschlagen aus. Er sah nicht wie er selbst aus. Er hat fertig.
  18. Die Realität ist, dass er diese Entscheidungen nicht selbst trifft. Diese Entscheidungen werden für ihn getroffen und wie jeder andere Präsident ist er gefangen, das so zu verkaufen.
  19. Wenn er Widerstand leistet, dann stirbt seine Familie. Seine Geschäfte werden zerstört werden. Oder er kann mitmachen, tun was er kann und nach vier Jahren das Amt in Schande verlassen.
  20. Und er wird für alles beschuldigt werden.

Ich habe euch schon vor Monaten gesagt, wenn man einen Pakt mit dem Teufel macht, in diesem Fall mit den Neokonservativen, dann macht man das auf eigene Gefahr. Als Trump sich in Afghanistan für einen anderen Kurs entschiede, da war es beschlossene Sache. Es würde ihm erlaubt werden, wie allen anderen Präsidenten, hier und da bei der Inlandspolitik mitzuspielen, aber der außenpolitische Zug wird die Richtung nicht ändern.

Das treibt das Imperium an. So läuft das Spiel. Und die Ereignisse der vergangenen vier Tage sagen einem wie es läuft.

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