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Die Eroberungspläne der NATO und der geplante Einsatz von Giftgas zur „Stunde X“


Die Eroberungspläne der NATO und der geplante Einsatz von Giftgas zur „Stunde X“

17. April 2018

nato-plan-1950Bekanntlich hatte sich die NATO schon 1950 auf eine Rückeroberung der von der Sowjetunion befreiten Gebiete des faschistischen Deutschlands eingestellt. Das war nicht nur den Geheimdiensten, sondern auch den höheren Beamten des westdeutschen Separatstaates bestens bekannt. Überdies hatte die USA-Zeitschrift „Newsweek“ keinen Hehl daraus gemacht, wie diese Eroberung stattfinden sollte. Das Vorspiel zu diesen verbrecherischen Plänen wurde bereits 1953 eingeübt. Mit Chruschtschows Hilfe hatte man Stalin ermorden lassen… Doch es kam anders wie geplant. 1961 wurden die Grenzen der sozialistischen Staatengemeinschaft gesichert, und es sollte noch ein paar Jahrzehnte dauern, ehe dieser Banditen-Coup gelang. Erst als auch die Bevölkerung der DDR und der anderen sozialistischen Staaten durch den ideologischen Dauerbeschuß durch westliche Massenmedien weichgeklopft worden war und sich einige Handlanger bereitgefunden hatten, konnten die langgehegten Annexionspläne endlich umgesetzt werden. Die Konterrevolution wurde vollendet. Daß dabei von Anfang an auch der Einsatz von Giftgas eine wichtige Rolle spielte, gewinnt aus heutiger Sicht wieder eine ganz besondere makabre Bedeutung…

In den Zeitungen der DDR konnte man 1969 und 1979 folgendes lesen:

Bonn forciert Entwicklung von ABC-Waffen für „Stunde X“
Bundeswehr, USA-Armee und Dayan-Söldner forschen gemeinsam

Bonn forciert in enger Zusammenarbeit mit dem Pentagon und israelischen Instituten den Ausbau der Erforschung und Produktion chemischer Waffen für die „Stunde X“. Das enthüllt jetzt das „Mitteilungsblatt der Arbeitsgemeinschaft ehemaliger Offiziere“. Der Verband westdeutscher Studentenschaften (VDS) hat inzwischen eine Kampagne gegen den Mißbrauch der wissenschaftlichen Forschung durch Bonn angekündigt.

Und das sind die Tatsachen:

  • Im Auftrag der USA-Armee wird das wissenschaftliche Potential Westdeutschlands und Westberlins für militärische Belange des Pentagons und der Bundeswehr ausgenutzt.
  • Westdeutschland kooperiert in der C-Forschung eng mit Israel, wo sich Weizmann-lnstitut und Abteilung Organchemie der Hebräischen Universität auf Nervengifte konzentriert haben.
  • Westdeutsche IG-Farben-Nachfolge-Konzerne wollen Weizmann-Institut Experten stellen.
  • Bayer, Hoechst und BASF wieder Hauptzentren der C-Kampfstoff-Forschung auf dem Sektor Nervengase.
  • Kiesinger Strauß-Regierung stellte im Etat 1969 für die Kategorie „ABC Verbrauchs- und Übungsmaterial“ 42.100.000 DM bereit.
  • Geheimforschungen über B- und C-Waffen im Auftrage des Bonner Kriegsministeriums und des Pentagon an westdeutschen Hochschulen.
  • USA-Napalm-Lieferant für Dow Chemical will jetzt Zweigwerk in Hannover errichten.

Quelle: Neues Deutschland, Mi. 16. Juli 1969

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US-Armee experimentierte mit Nervengas

Die USA haben 1964 im Bundesstaat Utah mit stark wirksamem Nervengas experimentiert. Mit diesen Versuchen sollte nachgewiesen werden, daß gegnerische Soldaten ins Delirium versetzt und damit kampfunfähig gemacht werden können. Das geht Agenturmeldungen zufolge aus jetzt bekannt gewordenen Dokumenten der USA-Streitkräfte hervor.

Nach den neuen Dokumenten sind im November 1964 im Drogenforschungszentrum der USA-Armee in Utah unter freiem Himmel acht Soldaten dem Nervengift „BZ“ ausgesetzt worden. Nach den Worten von Brian Anderson, dem Sprecher einer religiösen Gruppe, die sich gegen bakteriologische und chemische Kampfstoffe wendet, haben sich bei seiner Organisation bereits mehr als drei Dutzend Menschen gemeldet, die mit „BZ“ oder verwandten Drogen behandelt wurden und jetzt über Nachwirkungen klagen.

Quelle: Neue Zeit, Do. 11. Oktober 1979

Siehe auch: Chemie des Todes: Die Giftgasfabriken des Imperialismus

Nachbemerkung: Wie geht das Sprichwort: „Haltet den Dieb!” schrie der Dieb.
In der letzten Zeit wurde und wird, im Zusammenhang mit dem Skripal-Anschlag, immer so getan, als ob nur die die (böse) Sowjetunion chemische Kampfstoffe entwickelt hat.
Nein, die Sowjetunion hat chemische Kampfstoffe entwickel, weil die USA/Nato das als erster getan hat. Dieser Artikel beweist es. Die Kriegstreiben war schon damals die USA/Nato.
Das ist genauso wie mit den Atomwaffen. Die Sowjetunion musste so schnell wie möglich Atomwaffen entwickeln, damit das Bedrohungs- und Erpressungspotential der USA/Nato aufhörte. Schon damals hatten sie Welteroberungspläne.

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