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Mal so nebenbei: Die BRD bereitete sich 1969 auf den Giftkrieg vor und produzierte chemische und bakteriologische Waffen


Die BRD bereitete sich 1969 auf den Giftkrieg vor und produzierte chemische und bakteriologische Waffen zum Einsatz gegen die Sowjetunion und gegen die DDR

Sascha’s Welt, 6. Mai 2018

Bonn…so lautete eine Schlagzeile in der Zeitung „Neues Deutschland“ am 19. Juli 1969.  Keiner soll sagen, er habe es nicht gewußt! Wer es wollte, der hätte es wissen können (zumindest in der DDR!). Denn es stand sogar in der Zeitung. Jeder hätte es lesen können. In der DDR gab es keine Analphabeten, wie heute in der BRD. Und im DDR-Fernsehen wurde darüber berichtet. Auch in der Schule der DDR wurde gewarnt: Der militärisch-industrielle Komplex vergeudet nicht nur gewaltige Reichtümer für militärische Zwecke. Er ist vielmehr der Ausgangspunkt zunehmender Aggressivität des Imperialismus [1] Und nun: Was sagen uns solche Meldungen? Auch in der BRD wurde in verschiedenen Labors zum Zwecke eines Überfalls auf die DDR nach neuen chemischen Kampfstoffen „geforscht“. Die westdeutschen Firmen Bayer, Hoechst, BASF und Degesch setzen fort, was die Nazis einst begonnen hatten. Hier nun der Zeitungsausschnitt [2]:
Giftkrieg 1969Daß dieser Bericht keine Fiktion ist, beweist auch der folgende Auschnitt aus der Zeitung der Christlich-Demokratischen Union „Neue Zeit“ [3] in der DDR, vom 24. November 1968:

nz1nz2Der Wissenschaftler Dr. rer. nat. Ehrenfried Petras hatte 1968 die westdeutsche Bundesrepublik verlassen und war in die DDR übergesiedelt, weil er es nicht mehr mit seinem Gewissen vereinbaren konnte, an verbrecherischen Chemiewaffenvorhaben zu mitzuarbeiten, die für künftige Kriege gegen die sozialistischen Länder eingesetzt werden sollten.

Dr. Petras erklärte: „Ich hatte den Auftrag, auf dem Gebiet der mikrobiologischen Aerolsole zu arbeiten und zugleich auf dem Gebiet der C-Kriegsführung, die ja in engem Zusammenhang mit der bakteriologischen Kriegsführung zu sehen ist.“ und weiter: „Es wurde zum Beispiel mit VX-Stoffen gearbeitet. Das sind äußerst gefährliche Substanzen.   Wir haben gesehen, wie Tiere, die nur einen Tropfen dieser Substanz auf die Haut appliziert bekamen, sofort tot umgefallen sind. Noch giftiger sind die neuen Botolinustoxine, mit denen ich arbeiten sollte.“ [3]

Quellen:
[1] s. Geschichte, Klasse 10. Volk und Wissen Volkseigener Verlag Berlin, 1980. S.185.
[2] Neues Deutschland, Zentralorgan der SED, Berlin – Hauptstadt der DDR, 29. Juli 1969.
[3] Neue Zeit, Zentralorgan der CDU, Berlin – Hauptstadt der DDR, 24. November 1968.

Siehe auch:
Die Eroberungspläne der NATO und der geplante Einsatz von Giftgas zur „Stunde X“

Chemie des Todes – Giftgasfabriken der imperialistischen Staaten
Die unwandelbare antideutsche Politik des USA-Imperialismus

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