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Wenn heutige „Linke“ über Stalin diskutieren: Oder wie man Kritiker seines eigenen ideologischen Weltbildes, mundtot macht – Teil 4


Wenn heutige „Linke“ über Stalin diskutieren: Oder wie man Kritiker seines eigenen ideologischen Weltbildes, mundtot macht – Teil 4

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Ein User schrieb bei Facebook, in einem Kommentar:

„Doch nach Lenins tot, wurden unter Stalin die barbarische Kultur Russlands (Zarismus) Weiterhin beibehalten, und nach dem 2 Weltkrieg wurden dann den anderen Osteuropäischen übergestülpt, ob wohl der Rechts Horizont höher war.“

Daraufhin stelle ich die Frage:

Was haben linke Revisionisten, rechte Revisionisten, Trotzkisten, Imperialisten, Militaristen und Faschisten gemeinsam?

Hier meine Antwort:

Ganz einfach, sie stehen alle mit ihrem Hass auf Stalin, auf ein und derselbe Stufe, die einen von rechts die anderen von links und halten den Rechts-Horizont des Kapitalismus höher, als den des Sozialismus.

Das nach dem 2. Weltkrieg, nämlich ab 1956 der Revisionismus den osteuropäischen Staaten „übergestülpt“ wurde, der zum Untergang des Sozialismus führte, spielt in ihren „marxistisch-leninistischen Betrachtungen“ keine Rolle. Die Hauptsache ist, sie können sich an Stalin abarbeiten.

Die einen, die rechten Revisionisten, Trotzkisten, Imperialisten, Militaristen und Faschisten, haben keine Argumente und sind nur in der Lage Stalin mit Lügen zu desavouieren. Die linken Revisionisten machen das, wozu sie am besten können, „links blinken und rechts überholen“ und den einen Kommunisten gegen einen anderen auszuspielen, hier Stalin mit Lenin. Sie sind die wahren Feinde der Arbeiterklasse und weit schlimmer, als rechten Revisionisten, Trotzkisten, Imperialisten, Militaristen und Faschisten.

Die einen hassen Stalin, weil er den Sozialismus erfolgreich aufgebaut hat, trotz aller Widrigkeiten, trotz aller Angriffe von links und von rechts und sogar den deutschen Faschismus, den die ganze europäischen Kriegsindustrie zur Verfügung stand, eine vernichtende Niederlage beibrachte. Realdenkende Imperialisten wie Churchill, schrieben: „Stalin übernahm das Rußland des Hakenpflugs und hinterließ es im Besitz der Atomwaffe, in weniger als drei Jahrzehnten.”

Die linken Revisionisten, sie können zwar die Klassiker auswendig und ellenlang zitieren und halten sich immer noch für Marxisten-Leninisten, ihr Sozialismusmodell aber, ist so JÄMMERLICH und so KLÄGLICH gescheitert, dass sie heute noch davon wie betäubt sind und ihr Heil in der Definierung Stalins suchen. Sie schwafeln von Begriffen wie „Dialektik des historischen Materialismus“ ohne in der Lage zu sein, die Realität zusehen und noch weniger, sie anzuerkennen.

Für sie, sind nur sie selbst, die wahren Kommunisten. Kommunisten wie Molotow, Gottwald, Bierut, Thorez, Togliatti, Thälmann, Ulbricht, Pieck, Dimitroff und wie sie alle heißen, die zu Stalin standen, ihn aber auch kritisierten, die KP Chinas und auch Albaniens, sind alle blöd, haben keine Ahnung, sind Ultralinke und Pseudokommunisten, sind der rechte und destruktive Flügel, die den Sinn der Worte von Marx, Engels und Lenin nicht verstanden haben, – nur sie haben die Weisheit mit dem Löffel gefressen.

Wie Kommunisten richtig über die Vergangenheit diskutieren und so etwas für die Gestaltung der Zukunft beitragen, können all diejenigen, die sich dafür interessieren, in den folgenden Artikel nachlesen (sicherlich kein Lesestoff für linke und rechte Revisionisten!).

Wie Kommunisten richtig über die Vergangenheit diskutieren und so etwas für die Gestaltung der Zukunft beitragen, können all diejenigen, die sich dafür interessieren, in den folgenden Artikel nachlesen (sicherlich kein Lesestoff für linke Revisionisten!).

Die revisionistische Linie des 20. Parteitags der KPdSU (1956) und die grundlegenden Fehler der berechtigten Kritik der KP Chinas (1963) (https://saschasweltsicht.wordpress.com/2018/12/17/die-revisionistische-linie-des-20-parteitags-der-kpdsu-1956-und-die-grundlegenden-fehler-der-berechtigten-kritik-der-kp-chinas-1963-vorbemerkung-und-einleitung/)

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