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Berühmte Zitate – heute von J.W. Stalin


Berühmte Zitate – heute von J.W. Stalin

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Stalin – Führer des Kampfes gegen die Revision des Leninismus

rechte Gefahr, rechte Abweichung, Rechtsopportunismus, offener Revisionismus, Einfluss des Sozialdemokratismus im kommunistischen Lager

„Drohen die Rechten durch ihre Nachgiebigkeit…“ (Stalin, Bd. 5, Seite 273).

„Mit beißendem Spott überschüttete er (Lenin) die Delegierten, die leichtsinnig versicherten: ´Von nun an ist es aus mit den Menschewiki`. Es war ihm ein Leichtes zu beweisen, dass die Menschewiki noch immer in der Arbeiterbewegung Wurzeln haben, dass man sie geschickt bekämpfen muss, wobei man die Überschätzung der eigenen Kräfte und besonders die Unterschätzung der Kräfte des Gegners auf jede Weise zu vermeiden hat“ (Stalin, Bd. 6, Seite 52).

„Die Theorie der ´reinen` Demokratie ist die Theorie der Oberschicht der Arbeiterklasse, die von den imperialistischen Räubern gezähmt wurde und gefüttert wird. Sie wurde geschaffen, um die Eiterbeulen des Kapitalismus zu verdecken, den Imperialismus zu übertünchen und ihm moralische Kraft im Kampf gegen die ausgebeuteten Massen zu verleihen“ (Stalin, Bd. 6, Seite 102).

„Im Westen ist eine Theorie in Umlauf, nach der die Arbeiter die Macht nur in dem Lande ergreifen und behaupten können, indem sie die Mehrheit bilden, oder wo auf jeden Fall die in der Industrie beschäftigte Bevölkerung die Mehrheit bildet. Aus diesem Grunde stellen denn auch die Herrn Kautsky die ´Rechtmäßigkeit` der proletarischen Revolution in Russland, wo das Proletariat eine Minderheit bildet, in Abrede. Diese Theorie geht stillschweigend von der Voraussetzung aus, das Kleinbürgertum, vor allem die Bauernschaft, könne den Kampf der Arbeiter um die Macht nicht unterstützen, die Bauernschaft in ihrer Masse bilde die Reserve der Bourgeoisie, nicht aber des Proletariats“ (Stalin, Bd. 5, Seite 105).

„Jetzt können wir nicht zuerst die rechte Gefahr mit Hilfe der ´Linkenüberwinden, wie das in der Geschichte unserer Partei der Fall war, und dann die ´linke Gefahr mit Hilfe der Rechten -, jetzt müssen wir den Kampf an beiden Fronten gleichzeitig führen und beide Gefahren zu überwinden suchen…“(Stalin, Bd. 5, Seite 277).

«Die rechte Abweichung im Kommunismus bedeutet …, von der Generallinie unserer Partei zur bürgerlichen Ideologie hin abzuschwenken… Ein Sieg der rechten Abweichung … bedeutet die Schwächung der proletarischen Diktatur und die Erhöhung der Chancen für die Wiederherstellung des Kapitalismus« (Stalin Werke, dt. Ausgabe, Bd. 11, Seite 199ff).

„Es besteht die Gefahr der Überschätzung der Teilforderungen auf Kosten der Grundforderungen, der Überschätzung der parlamentarischen Tätigkeit und der Arbeit in den Gewerkschaften. Das ist eine Gefahr von rechts, denn sie führt zur Anpassung an die Bourgeoisie“ (Stalin, Bd. 7, Seite 51).

„Erstens. Der Übergang vom Aufschwung zur Stille vermehrt an und für sich, schon seiner ganzen Natur nach den Chancen der Gefahr von rechts. (…) .. erzeugt die Periode der Stille (…) sozialdemokratische, reformistische Illusionen und ruft als Hauptgefahr die rechte Gefahr hervor. Ich glaube, wenn Lenin noch am Leben wäre, so würde er jetzt eine neue Schrift über Die rechte Abweichung, die Alterskrankheit verfassen, denn jetzt, in der Periode der Stille, da die kompromisslerischen Illusionen zwangsläufig zunehmen, ist die rechte Gefahr die ernsteste Gefahr (…) Zweitens. Es braucht nicht erst gesagt zu werden, dass dieser Umstand (70 % der tschechoslowakischen Partei bestand aus ehemaligen Sozialdemokraten – Anmerkung der Red.) die Gefahr von rechts nur noch verstärken muss.

Drittens. Es braucht nicht erst gesagt zu werden, dass dieser Umstand (neuer tschechoslowakischer Nationalstaat erzeugte Illusionen des nationalen Friedens zwischen den Klassen- Anm. – der Red.) seinerseits zur Entstehung und Verschärfung der Gefahr von rechts führt“„ (Stalin, Bd. 7, Seite 52).

„Denn was ist der Trotzkismus anderes als der rechte Flügel im Kommunismus, als die Gefahr von rechts?“ (Stalin, Bd. 7, Seite 53).

„Anstatt des Kampfes gegen die Rechten ergab sich eine Beschützung der Rechten. (…) Und die Rechten blieben unversehrt, und das ´Parteiprestige` blieb gewahrt. Das nennt sich Kampf gegen die Rechten!“ (…) Um den Preis eines kleinen Opfers (Ausschluss Bubniks) hat er die Gruppe der Rechten vor der Zertrümmerung bewahrt“ (Stalin, Bd. 7, Seite 54 und 55).

„Der Ausschluss ist nicht das entscheidende Mittel im Kampf gegen die Rechten. Das Wesentliche ist, die rechten Gruppierungen im Verlauf eines prinzipiellen Kampfes ideologisch und moralisch zu zerschlagen, wobei die breiten Parteimassen in diesen Kampf hineingezogen werden müssen. Das ist eins der wesentlichsten Mittel, um die Partei im Geiste des Bolschewismus zu erziehen. Der Ausschluss muss, wenn er wirklich notwendig ist, das natürliche Ergebnis der ideologischen Zerschmetterung des Gegners sein“ (Stalin, Bd 7, Seite 57).

„Sie werden ohne Mühe verstehen, dass die Komintern das Hauptfeuer gegen die rechten Elemente im Kommunismus richtete“ (Stalin, Bd. 7, Seite 163).

„Unter den Kommunisten sind wir keine Linken und keine Rechten, wir sind einfach Leninisten. Lenin wusste, was er tat, als er an zwei Fronten kämpfte, sowohl gegen die linke Abweichung im Kommunismus als auch die rechte Abweichung“ (Stalin, Bd. 7, Seite 164).

„Dieser Standpunkt, dass die Schläge gegen die Rechten und die ´Ultralinkenunter allen Umständen und in jeder Situation der Gerechtigkeit halber gleichmäßig verteilt werden müssen, ist ein kindischer Standpunkt (...) Die Frage des Kampfes gegen die Rechten und die ´Ultralinken darf man nicht unter dem Gesichtswinkel der Gerechtigkeit betrachten, sie muss unter dem Gesichtswinkel der politischen Bedürfnisse der Partei in jedem gegebenen Augenblick betrachtet werden“ (Stalin, Bd. 8, Seite 1).

„… wurde der Kampf im Rahmen der Legalität, mit ihren ausschließlich legalen Kampfmethoden, geführt. (…) Jetzt aber macht sich (…) eine Krise bemerkbar. (…) eine Krise, die von der Partei die Verbindung legaler und illegaler Kampfbedingungen erfordert … die Gruppe der Rechten – , die es nicht verstanden hat oder nicht willens ist, sich den neuen Kampfbedingungen anzupassen, und die mechanisch weiterhin auf den alten Kampfmethoden als die einzig richtigen beharrt (…) Daher die Aufgabe, gegen die Rechte Gefahr zu kämpfen…“ (Stalin, Bd. 8, Seite 2-3).

„In der Periode einer heranreifenden Krise erheben die Rechten stets das Haupt. Das ist ein allgemeines Gesetz der revolutionären Krise. Die Rechten erheben das Haupt, denn sie fürchten die revolutionäre Krise und sind deshalb bereit, alles zu tun, um die Partei zurückzuzerren und die heranreifende Krise nicht zur Entfaltung kommen zu lassen“ (Stalin, Bd. 8, Seite 91).

„Es ist völlig richtig, dass die Partei den Kampf weder gegen die rechte Gruppe noch gegen die ´ultralinkeGruppe führen kann, wenn es in der führenden Gruppe der Partei keine kompakte Mehrheit gibt, die an einem Strang zieht. (...) Den Kampf gegen die Rechten damit zu beginnen, dass man die eigenen Kräfte zersplittert, ist unklug, ist unvernünftig. Sie können sowohl sich selbst schwächen als auch den Kampf gegen die Rechten verlieren, wenn die Kräfte nicht konzentriert werden“ (Stalin, Bd. 8, Seite 92).
<h3><strong>„linke“ Gefahr, „linke“ Abweichung, „linker“ oder „verkappter“ Opportunismus, die „Linken“ Kommunisten, Dogmatismus, Sektierertum,</strong></h3>
„... droht von den ´Linken
(die Gefahr), von ihrem versimpelten und überstürzten Kommunismus hingerissen, (sich) von der Bauernschaft und den breiten Schichten der einheimischen Bevölkerung los(zu)lösen“ (Stalin, Bd. 5, Seite 273).

„Aber die Sünden der ´Linken` bestehen darin, dass sie es nicht verstehen, gegenüber den bürgerlich-demokratischen und den einfach loyalen Elementen der Bevölkerung elastisch zu sein, dass sie bei der Heranziehung dieser Elemente der Bevölkerung nicht manövrieren können und wollen, dass sie die auf die Gewinnung der Mehrheit der werktätigen Bevölkerung im Lande gerichtete Linie der Partei entstellen“ (Stalin, Bd. 5, Seite 272).

„von oben eine Politik der Teilung in Schichten praktizieren (…) Vorbilder … mechanisch … verpflanzen, ohne … den konkreten Bedingungen Rechnung zu tragen …im Kampf gegen den Nationalismus gleichzeitig alles Nationale über Bord werfen… … unverbesserlich , die „linke“ Gefahr sich als größere Gefahr erweisen kann“ (Stalin, Bd. 5, Seite 273).

„Die „Linken“ sündigen dadurch, dass sie vom Sektierertum angesteckt …. komplizierten Aufgaben der Partei verkennen“ (Stalin, Bd 5, Seite 272).

„Entweder entartet die Partei zu einer Sekte, zu einer philosophischen Schule, denn nur in so engen Organisationen ist eine völlige Gesinnungsgleichheit möglich oder sie verwandelt sich in einen ständigen Diskussionsklub, der ewig berät und ewig räsoniert, der sich bis zur Bildung von Fraktionen, ja bis zur Spaltung der Partei versteigt“. „Keine dieser Möglichkeiten kann von unserer Partei akzeptiert werden. Darum bin ich der Meinung, dass eine Beratung der Fragen notwendig, dass eine Diskussion notwendig ist, dass der Diskussion aber auch Grenzen gezogen werden müssen, die die Partei, diesen Kampftrupp des Proletariats, vor Ausartung in einen Diskussionsklub bewahren“ (Stalin, Bd. 5, Seite 324).

„Die Gefährlichkeit der Taktik der ´linken` Kommunisten bestand darin, dass sie die Partei aus der Führerin der proletarischen Revolution in ein Häuflein hohlköpfiger Verschwörer ohne Boden unter den Füßen zu verwandeln drohte“ (Stalin, Bd. 6, Seite 143).

„Die größte Frage, sagt Trotzki, besteht in einer Bürokratisierung des Parteiapparats. Das ist ebenfalls falsch. Nicht darin liegt die Gefahr, sondern in der Möglichkeit einer wirklichen Loslösung der Partei von den parteilosen Massen. (…) Die Partei ist ein Teil der Klasse, sie ist für die Klasse, nicht aber für sich selbst da“ (Stalin, Bd. 6, Seite 203). „Denn was bedeutet es, dem Parteiapparat den Krieg zu erklären? Es bedeutet, die Partei zu zerstören“ (Stalin, Werke Bd. 6, Seite 227).

„Lenin erklärte auf dem X. Parteitag, dass eine Abweichung etwas noch nicht Abgeschlossenes, nicht endgültig Geformtes ist. Wenn Sie, Genossen von der Opposition, auf dieser kleinbürgerlichen Abweichung, auf diesen Fehlern, die keine großen Fehler sind, nicht beharren, dann wird alles behoben werden, und die Arbeit der Partei wird vorangehen. Wenn Sie aber darauf beharren, so kann sich die kleinbürgerliche Abweichung zu einer kleinbürgerlichen Politik entwickeln“ (Stalin, Bd. 6, Seite 208).

„Wie muss unsere Politik gegenüber solchen Oppositionellen oder, genauer, früheren Oppositionellen sein? Sie muss äußerst kameradschaftlich sein. Es müssen alle Maßnahmen getroffen werden, um solchen Genossen den Übergang zum Grundkern der Partei, eine gemeinsame und einträchtige Arbeit mit diesem Kern, zu erleichtern“ (Stalin, Bd. 6, Seite 228). „Nachdem wir die Führer der Opposition völlig zerschlagen haben, sind wir (…) verpflichtet, gegenüber den einfachen und mittleren Oppositionellen den Ton zu mildern, um ihnen die Abkehr von den Führern der Opposition zu erleichtern. (…) So und nur so kann man die Opposition vollends zerschlagen, nachdem ihre Führer vor der ganzen Welt blamiert dastehen“ (Stalin, Bd. 6, Seite 245).

„… der direkte Kampf, den die ´Ultralinkengegen die heutigen Gewerkschaften von außen her führen, von den breiten Arbeitermassen als Kampf gegen ihre Hauptfestungen gewertet wird, an denen sie jahrzehntelang gebaut haben und die die ´Kommunisten jetzt zerstören wollen. Dieser Besonderheit keine Rechnung tragen heißt, die ganze Sache der kommunistischen Bewegung im Westen zu Grunde richten“ (Stalin, Bd. 7, Seite 40).

„Andererseits besteht die Gefahr der Unterschätzung der Teilforderungen, der parlamentarischen Tätigkeit, der Arbeit in den Gewerkschaften usw. Das ist eine Gefahr von links, denn sie führt zur Loslösung von den Massen und zum Sektierertum“ (Stalin, Bd. 7, Seite 51).

„… der Aufschwung (erzeugt) revolutionäre Illusionen und (ruft) als Hauptgefahr die linke Gefahr hervor…“ (Stalin, Bd. 7, Seite 52).

„Die Theorie und Praxis der Komintern besteht in der Organisierung der revolutionären Massenbewegungen gegen den Kapitalismus. Das stimmt. (…) Nur Ignoranten und Idioten können Verschwörungen und individuellen Terror durcheinander bringen mit der Politik der Komintern in der revolutionären Massenbewegung“ (Stalin, Bd. 7, Seite 254).

„´Ultralinker(...), die, in schülerhafter Weise alte Losungen wiederholend, es nicht verstanden hat oder nicht willens ist, sich den neuen Kampfbedingungen, die neue Arbeitsmethoden erfordern, anzupassen. Daher die ´Ultralinken, die die Partei durch ihre Politik daran hindern, sich den neuen Kampfbedingungen anzupassen und sich den Weg zu den breiten Massen (…) zu erschließen. Entweder bricht die (…) Partei den Widerstand der ´Ultralinken` , und dann wird sie den breiten Weg der Gewinnung der Mehrheit der Arbeiterklasse beschreiten, oder aber sie tut dies nicht, und dann wird sie die gegenwärtige Krise in eine chronische und für die Partei verderbliche Krise verwandeln“ (Stalin, Bd. 8, Seite 2).

„Können wir in den Fragen des ideologischen Kampfes in der Partei und der politischen Erziehung der Massen ein faules diplomatisches Spiel, eine Vertuschung von Fehlern zulassen? Nein, das können wir nicht. Das wäre ein Betrug an den Arbeitern (…) Es gibt nur einen Ausweg: die Fehler der ´ultralinkenFührer aufzudecken und auf diese Weise den ehrlichen revolutionären Arbeitern zu helfen, auf den richtigen Weg zu gelangen“(Stalin, Bd. 8, Seite 7).
<h3><strong>schwankender Opportunismus, Zentrismus, „verkappter“ Zentrismus, Trotzkismus, Opposition, Blockbildung gegen die Partei, Versöhnlertum, Zank und Streit als Prinzip, Prinzipienlosigkeit</strong></h3>
„Es gab Momente in der Geschichte unserer Partei, da die Meinung der Mehrheit oder die Augenblicksinteressen der Partei mit den Grundinteressen des Proletariats in Konflikt gerieten. In solchen Fällen trat Lenin ohne Bedenken entschlossen für die Prinzipientreue ein und wandte sich gegen die Mehrheit der Partei (...) wobei er davon ausging, dass ´prinzipienfeste Politik die einzig richtige Politik ist
“ (Stalin, Bd. 6, Seite 52).

„Verwirrung der Fragen ist ein Charakterzug der Opportunisten!“ (Stalin, Bd. 1, Seite 53).

„Lernt es, Genossen, die Menschen an ihren Taten und nicht an ihren Worten zu erkennen!“ (Stalin, Bd. 2, Seite 224).

„Verfolgt den Lügner bis zur Schwelle der Lüge!“ (Stalin, Bd. 1, Seite 33)

„Sie wollen die Wurzeln unserer Meinungsverschiedenheiten nicht ans Tageslicht bringen. Warum? Weil in der Fraktion der Menschewiki selbst tiefe Meinungsverschiedenheiten über diese Fragen bestehen; weil der Menschewismus keine einheitliche Strömung ist, der Menschewismus – das ist ein Mischmasch von Strömungen, die während des Fraktionskampfes gegen den Bolschewismus nicht bemerkbar sind, aber sofort zum Durchbruch kommen, sobald die Fragen der gegenwärtigen Lage und unserer Taktik prinzipiell gestellt werden“ (Stalin, Bd. 2, Seite 49).

„Ein Opportunist heißt eben deshalb Opportunist, weil Prinzipientreue bei ihm nicht hoch im Kurse steht“ (Stalin, Bd. 1, Seite 108).

„Welchen anderen Namen als Opportunismus aber kann man dafür finden, wenn sie ihre eigenen Worte abschwören, wenn sie sich von einer Seite auf die andere werfen, wenn sie ewig schwanken und wanken?“ (Stalin, Bd. 1, Seite 1109/110).

„Diese Herrschaften nehmen, einem Sargtischler ähnlich, an einem längst Verstorbenen Maß und messen damit die Lebenden“ (Stalin, Bd. 1, Seite 129).

„Trotzkis Fehler besteht darin, dass er den Unterschied zwischen Armee und Arbeiterklasse unterschätzt, die militärischen Organisationen und die Gewerkschaften auf die gleiche Stufe stellt und – wohl aus Gewohnheit – versucht, die militärischen Methoden aus der Armee auf die Gewerkschaften, auf die Arbeiterklasse zu übertragen“ (Stalin, Bd. 5, Seite 5).

„Anstatt zu kritisieren, umgeht er die Frage, vielleicht deshalb, weil er sich von seinem Irrtum überzeugt hat, nur kann er sich nicht entschließen, diesen Irrtum zuzugeben“ (Stalin, Bd. 1, Seite 141)

„Die politische Charakterlosigkeit des Opportunismus fällt nicht vom Himmel. Sie entspringt aus dem unaufhaltsamen Bestreben, sich dem Geschmack der Bourgeoisie anzupassen“ (Stalin, Bd. 2, Seite 118).

„Trotzkis Block ist faule Prinzipienlosigkeit, ein Manilowsches Amalgam verschiedenartiger Prinzipien, die ohnmächtige Sehnsucht eines prinzipienlosen Menschen nach einem ´guten` Prinzip“. Die Logik der Dinge ist ihrer Natur nach streng prinzipiell und wird kein Amalgam dulden“ (Stalin, Bd. 2, Seite 189).

„Verkleisterung der Klassengegensätze, Verschweigen des Klassenkampfes, Fehlen einer Physiognomie, Bekämpfung des Programmprinzips, Streben nach Chaos und Vermengung der Interessen – das ist die Parteilosigkeit“ (Stalin, Bd. 2, Seite 208).

„Ohnmächtige pflegen sowieso den Weg des Paktierertums zu beschreiten, haben sie aber außerdem noch nicht-revolutionäre Bestrebungen, so gleiten sie umso schneller zum Paktierertum ab“ (Stalin, Bd. 1, Seite 229).

„Aber dies ist nun einmal das Schicksal der Menschewiki: sie bleiben nicht das erste Mal hinter dem Gang der Ereignisse zurück, und wir nehmen an, dass es nicht ihr letzter Versuch ist, in abgetragenen bolschewistischen Hosen herumzustolzieren…“ (Stalin, Bd. 4, Seite 122).

„Nicht selten beschuldigen unsere Genossen (nicht nur die Menschewiki!) Lenin der übermäßigen Neigung zur Polemik und Spaltung, des unversöhnlichen Kampfes gegen Versöhnler und andere. Zweifellos gab es seiner Zeit sowohl das Eine als auch das Andere. Es ist aber nicht schwer zu begreifen, dass unsere Partei die innere Schwäche und Verschwommenheit nicht hätte überwinden und die ihr eigene Kraft und Festigkeit nicht hätte erlangen können, wenn sie die nichtproletarischen, opportunistischen Elemente aus ihren Reihen nicht verjagt hätte. In der Epoche der Herrschaft der Bourgeoisie kann die proletarische Partei nur in dem Maße wachsen und erstarken, in dem sie den Kampf gegen die opportunistischen, anti-revolutionären und parteifeindlichen Elemente in ihrer Mitte und in der Arbeiterklasse führt. (…) Die Ankläger pflegten sich auf die deutsche Partei zu berufen, in der damals die ´Einheitin Blüte stand. Aber erstens ist nicht jede Einheit ein Zeichen der Stärke, zweitens genügt heute ein Blick auf die frühere deutsche Partei, die in drei Parteien zerrissen ist, um zu begreifen, wie unecht und fiktiv diese ´Einheit zwischen Scheidemann und Noske einerseits und Liebknecht und Luxemburg andererseits war. Und wer weiß, ob es für das deutsche Proletariat nicht besser gewesen wäre, wenn sich die revolutionären Elemente der deutschen Partei rechtzeitig von deren anti-revolutionären Elementen getrennt hätten“ (Stalin, Bd. 4, Seite 275).

„Marschieren denn die Jugend und die alte Garde nicht stets in einheitlicher Front gegen innere und äußere Feinde? Bildet denn die Einheit der ´Altenund der ´Jungen nicht die grundlegende Kraft unserer Revolution? Woher dieser Versuch, die alte Garde zu diffamieren und sich in demagogischer Weise bei der Jugend anzubiedern, um zwischen diesen Haupttrupps unserer Partei ein Spältchen aufzureißen und es auszuweiten? Wer braucht all das, wenn man die Interessen der Partei, ihre Einheit, ihre Geschlossenheit im Auge hat und nicht auf einen Versuch aus ist, diese Einheit zu Nutz und Frommen der Opposition zu erschüttern?“ (Stalin, Bd. 5, Seite 338/339).

„Wer hat als erster A, wer danach B gesagt, usw. Ich denke, diese Methode taugt nichts für uns, weil sie ein Element des Gezänks und gegenseitiger Beschuldigungen hereinbringt und nichts Brauchbares ergibt“ (Stalin, Bd. 6, Seite 5).

„Es geht doch um die prinzipielle Seite (…), nicht aber darum, wer wen vor den Kopf stößt“ (ebenda, Seite 6).

„…aus (einer) Frage einen Fetisch machen, indem sie diese als etwas Absolutes, außerhalb von Raum und Zeit, betrachten“ (ebenda Seite 7).

„Man kann nicht zwei Disziplinen haben: eine für Arbeiter und eine andere für Würdenträger. Es kann nur eine Disziplin geben“ (ebenda Seite 13). „… (Trotzkis. Losung des Kampfes gegen die „Apparatleute“ (…)

Der Bolschewismus kann nicht zulassen, dass die Partei dem Parteiapparat gegenübergestellt wird“ (Stalin, ebenda, Seite 14).

„… die Partei der Bolschewiki, deren Kader im Kampf gegen den Opportunismus entstanden sind, die im Kampf gegen den Opportunismus erstarkten, die wuchsen und die Macht erkämpften im Kampf gegen den Imperialismus, im Kampf gegen jederlei opportunistische Trabanten des Imperialismus“ (ebenda, Seite 16).

„…, dass diese grobe Verdrehung, die Trotzki beging, darauf berechnet ist, die Autorität unserer revolutionären Kader, des Kerns unserer Partei, zu untergraben“ (ebenda, Seite 17).

„Folgendermaßen definiert Genosse Lenin die Fraktionsmacherei, die er mit Gruppenbildung auf eine Stufe stellt: ´Schon vor der allgemeinen Parteidiskussion über die Gewerkschaften sind einige Anzeichen der Fraktionsmacherei in der Partei festzustellen gewesen, d.h. die Entstehung von Gruppen mit besonderen Plattformen und mit dem Bestreben, sich bis zu einem gewissen Grade abzuschließen und eine eigene Gruppendisziplin zu schaffen.´ Wie Sie sehen, gibt es hier im Grunde keinen Unterschied zwischen Fraktion und Gruppe“ (Stalin, Bd. 6, Seite 19).

„… das sind, wenn man an die Frage marxistisch herangeht, die Ursachen dafür, dass sich in der Partei gewisse Elemente für die Schaffung von Gruppierungen finden, die wir manchmal durch chirurgische Maßnahmen entfernen müssen und manchmal durch ideologische Beeinflussung auf dem Wege der Diskussion zum Verschwinden bringen müssen“ (Stalin, Bd. 6, Seite 20).

„Wenn wir (…) Gruppierungen zulassen, so werden wir die Partei zu Grunde richten, sie aus einer festen geschlossenen Organisation, einer Organisation aus einem Guss in einen Bund von Gruppen und Fraktionen verwandeln, die untereinander Vereinbarungen treffen und zeitweilige Vereinigungen und Abkommen eingehen. Das wird keine Partei, das wird der Zerfall der Partei sein. (…) Wir (…) unter den Bedingungen der kapitalistischen Umkreisung, brauchen sogar nicht nur eine einheitliche, nicht nur eine fest zusammengeschlossene, sondern eine wirklich stählerne Partei, die fähig ist, dem Ansturm der Feinde des Proletariats standzuhalten, die fähig ist, die Arbeiter in den entscheidenden Kampf zu führen“(ebenda, Seite 20/21).

„…, dass die Opposition der Stimmungen des nichtproletarischen Sektors unserer Partei zum Ausdruck bringt (…) Schrittmacher der Stimmungen des nichtproletarischen Elements unserer Partei ist (…) Ist es ein Zufall, dass diese Wortführer nichtproletarischer Stimmungen für die Opposition stimmen?“ Nein, das ist kein Zufall“ (ebenda, Seite 22/23). „… entfesselt die Opposition die kleinbürgerliche Elementargewalt“ (ebenda Seite 40). „Die Fraktionsarbeit der Opposition ist Wasser auf die Mühle der Feinde unserer Partei, auf die Mühle derjenigen, die die Diktatur des Proletariats schwächen, die sie stürzen wollen“ (Stalin, Bd. 6, Seite 40).

„Ja das sind Revolutionäre der Tat, denn sie stellen das Wesen der Sache höher als deren Form“ (ebenda, Seite 26).

„… überhaupt nicht versucht, seine Entrüstung zu begründen, er hat vergessen, dass Entrüstung kein Argument ist“ (Stalin, Bd. 6, Seite 34).

„Die Parteimasse versteht unter Demokratie die Schaffung von Bedingungen, die eine aktive Teilnahme an der Führung (…) gewährleisten, ein paar Intellektuelle aus der Opposition aber fassen die Sache so auf, dass man ihnen die Möglichkeit geben müsse, eine Fraktion zu schaffen“ (Stalin, Bd. 6, Seite 35).

„…Radek. Ein Mensch, dem die Zunge gegeben ist, nicht um sie in seiner Gewalt zu haben, sondern um sich von seiner eigenen Zunge beherrschen zu lassen, wird nicht wissen können, wann und was diese Zunge schwatzt“ (ebenda, Seite 37).

„…, dass bei einem Teil der Hochschüler nicht alles wohl bestellt ist, dass der Parteikern in ihnen schon verfault ist, dass sie innerlich bereits mit der Partei gebrochen haben und eben deshalb mit Vergnügen für die Opposition stimmen“ (ebenda, Seite 39).

Sie (das heißt die Gegner der Marxisten. J. Stalin) feixen und sind schadenfroh über unsere Streitigkeiten; sie werden sich natürlich bemühen, einzelne Stellen aus meiner Broschüre, die den Mängeln und Unzulänglichkeiten unserer Partei gewidmet ist, für ihre Zwecke aus dem Zusammenhang zu reißen. Die russischen Sozialdemokraten haben bereits genügend im Kugelhagel der Schlachten gestanden, um sich durch diese Nadelstiche nicht beirren zu lassen, um dessen ungeachtet ihre Arbeit - Selbstkritik und rücksichtslose Enthüllung der eigenen Mängel - fortzusetzen, die durch das Wachstum der Arbeiterbewegung unbedingt und unvermeidlich ihre Überwindung finden werden“ (Lenin zitiert bei Stalin, Bd. 6, Seite 78).

„Deshalb ist die opportunistische Theorie von der ´Unabhängigkeitund ´Neutralität der parteilosen Organisationen, die unabhängige Parlamentarier und von der Partei losgelöste Journalisten, engstirnige Gewerkschaftler und verspießerte Genossenschaftler züchtet, völlig unvereinbar mit der Theorie und Praxis des Leninismus“ (Stalin, Bd. 6, Seite 158).

„Alle diese kleinbürgerlichen Gruppen dringen auf die eine oder andere Weise in die Partei ein und tragen in sie den Geist des Schwankens und des Opportunismus, den Geist der Zersetzung und der Unsicherheit hinein. Sie sind es hauptsächlich, die die Quelle der Fraktionsmacherei und des Zerfalls bildet, die Quelle der Desorganisation und Sprengung der Partei von innen heraus. Gegen den Imperialismus kämpfen, wenn man solche ´Bundesgenossen` im Rücken hat, heißt in die Lage von Leuten geraten, die von zwei Seiten beschossen werden – von der Front und vom Hinterland. Deshalb ist der schonungslose Kampf gegen solche Elemente, ihre Verjagung aus der Partei die Vorbereitung für den erfolgreichen Kampf gegen den Imperialismus“ (Stalin, Bd. 6, Seite 162).

„Wer kennt nicht die Krankheit des engen Praktizismus und der prinzipienlosen Geschäftigkeit, die nicht selten manche ´Bolschewiki` zur Entartung und zur Abkehr von der Sache der Revolution führt“ (Stalin, Bd. 6, Seite 166).

„Sie sind für den Krieg gegen die Opposition, aber für einen Krieg, der keine Opfer fordert“ (Stalin, Bd. 6, Seite 239).

„Es handelt sich (…) darum, dass (…) eine neue Bourgeoisie aufgekommen ist, die, da sie keine Möglichkeit hat, offen auf dem politischen Schauplatz aufzutreten, die Front des Kommunismus von innen sprengen will und dabei ihre Helden unter den Führern der KPR (B) sucht. Nun, und dieser Umstand führt zum Aufkommen oppositioneller Stimmungen innerhalb der KPR(B) und schafft den Boden für eine opportunistische Abweichung“ (Stalin, Bd. 6, Seite 239).

„Ein voller Sieg über die Opposition (ist) die einzige Garantie gegen eine Spaltung“ (Stalin, Bd. 6, Seite 240).

„Aber wir wussten, dass zwischen dem Trotzki aus der Zeit des X. Parteitags und dem Trotzki unserer Tage kein großer Unterschied ist, denn sowohl damals als auch heute ist er für das Durchrütteln der Leninschen Kader. Der Unterschied besteht lediglich darin, dass er auf dem X. Parteitag die Leninschen Kader auf dem Gebiet der Gewerkschaften von oben durchrütteln wollte, während er jetzt dieselben Leninschen Kader auf dem Gebiet der Partei von unten durchrütteln will. Er braucht dafür die Demokratie als strategisches Manöver. (…) Ein Manöver, das von eurer Fraktionsmacherei diktiert ist“ (ebenda, Seite 26/27).

„Trotzki versucht, den Leninismus zu revidieren“ (Stalin, Bd. 7, Seite 5).

„…, dass Trotzki einen (noch einen! Versuch macht, (…) um den Leninismus durch Trotzkismus ersetzen zu können. (…) Die Diffamierung des Leninismus aber braucht er, um den Trotzkismus als die ´einzige, ´proletarische (…) Ideologie einzuschmuggeln. All das geschieht selbstverständlich (…) unter der Flagge des Leninismus, damit die Prozedur des Einschmuggelns ´möglichst schmerzlos` vor sich gehe“ (Stalin, Bd. 6, Seite 311). (siehe ideologische Auseinandersetzung der Komintern/ML mit der ISML = Entlarvung des Einschmuggelns des Neo-Trotzkismus in die marxistisch-leninistische Weltbewegung unter der Fahne des Hoxhaismus – Anmerkung der Redaktion).

„Was ist der Trotzkismus? (…) drei Besonderheiten …

Erstens. Trotzkismus ist die Theorie der ´permanenten` Revolution… Bauernschaft vom russischen Proletariat loslösen. (…)

Zweitens. Trotzkismus bedeutet Misstrauen gegenüber dem Wesen der bolschewistischen Partei, gegenüber ihrer homogenen Geschlossenheit gegenüber ihrer Feindschaft gegen opportunistische Elemente. Auf organisatorischem Gebiet ist der Trotzkismus die Theorie des Nebeneinanderlebens von Revolutionären und Opportunisten, ihrer Gruppierungen und Grüppchen im Schoße einer gemeinsamen Partei“.

Drittens. Trotzkismus bedeutet Misstrauen gegenüber den Führern des Bolschewismus, bedeutet den Versuch, sie zu diskreditieren, sie zu diffamieren“ (Stalin, Bd. 6, Seite 311, 312, 313).

„Der neue Trotzkismus s ist nicht einfach eine Wiederholung des alten Trotzkismus, aber zweifellos bewahrt er im Grunde genommen alle Besonderheiten des alten Trotzkismus. Der neue Trotzkismus wagt nicht, als militante Kraft gegen den Leninismus aufzutreten, er zieht es vor, unter der gemeinsamen Flagge des Leninismus zu wirken und sich unter der Losung einer Auslegung und Verbesserung des Leninismus zu bestätigen. Das kommt daher, weil er schwach ist. Man kann die Tatsache nicht als Zufall betrachten, dass das Auftreten des neuen Trotzkismus zeitlich mit Lenins Ableben zusammenfiel. Zu Lenins Lebzeiten hätte er sich nicht zu diesem gewagten Schritt entschlossen.

„Worin bestehen die charakteristischen Züge des neuen Trotzkismus? 1. In der Frage der ´permanentenRevolution. (...) Theorie (...) von der Zweiteilung des Leninismus: in den Vorkriegsleninismus, den ´alten, ´unbrauchbaren` Leninismus mit seiner Idee der Diktatur des Proletariats und der Bauernschaft, und in den neuen, Nachkriegsleninismus, Oktoberleninismus, den sie den Forderungen des Trotzkismus anzupassen gedenken.

(…) 2. In der Frage des Parteiprinzips (…) Der Teil der Geschichte unserer Partei, der vor dem Oktober liegt, sei eigentlich (…) die ´Vorgeschichte`, eine unwichtige oder jedenfalls eine nicht sehr wichtige Vorbereitungsperiode unserer Partei. (…) Es braucht wohl kaum bewiesen zu werden, dass dieses originelle Schema der Parteigeschichte ein Schema zur Untergrabung der Einheit zwischen den alten und den neuen Kadern unserer Partei, ein Schema zur Zerstörung des bolschewistischen Parteiprinzips ist.

(…) 3. In der Frage der Führer des Bolschewismus. Der neue Trotzkismus geht vorsichtiger vor. Er ist bemüht, das Werk des alten Trotzkismus unter dem Schein der Lobpreisung, unter dem Schein der Verherrlichung Lenins zu vollbringen“ (Stalin, Werke Bd. 6, Seite 316 und 317).

„Es ist notwendig, dass die Partei es in ihrer Arbeit versteht, die höchste Prinzipienfestigkeit (nicht zu verwechseln mit Sektierertum!) mit einem Maximum an Verbundenheit und Kontakt mit den Massen (nicht zu verwechseln mit Nachtrabpolitik!) zu verbinden“ (Stalin, Bd. 7, Seite 33).

„Es ist notwendig, dass die Partei es versteht, in ihrer Arbeit eine unversöhnliche revolutionäre Einstellung (nicht zu verwechseln mit revolutionärem Abenteuertum!) mit einem Maximum an Elastizität und Manövrierfähigkeit (nicht zu verwechseln mit Anpassungspolitik!) zu verbinden…“ (Stalin, Bd. 7, Seite 33).

„Es ist notwendig, dass die Partei ihre Fehler nicht verhüllt, dass sie die Kritik nicht fürchtet, dass sie es versteht, ihre Kader an Hand ihrer eigenen Fehler zu verbessern und zu erziehen“ (ebenda, Seite 33).

„Es ist notwendig, dass die Partei die soziale Zusammensetzung ihrer Organisation systematisch verbessert und sich von zersetzenden opportunistischen Elementen reinigt, wobei sie die Erreichung einer maximalen Einheitlichkeit als Ziel vor Augen haben muss“ (ebenda, Seite 34).

„Es ist notwendig, dass die Partei die Durchführung ihrer eigenen Beschlüsse und Direktiven systematisch überprüft, da ohne diese Bedingungen die Gefahr besteht, dass sie sich in leere Versprechungen verwandeln, die nur geeignet wären, das Vertrauen der breiten Massen zur Partei zu untergraben“ (Stalin, Bd. 7, Seite 34).

„Die KPR(B) entwickelte sich stets durch Widersprüche, das heißt im Kampf gegen nicht-kommunistische Strömungen, und nur in diesem Kampf wurde sie stark, schmiedete sie wirkliche Kader“ (Stalin, Bd. 7, Seite 39).

„…, dass die Politik des Absägens große Gefahren für die Partei in sich birgt, dass die Methode des Absägens, des Aderlassens – und sie fordert Blut – gefährlich und ansteckend ist: heute hat man den einen abgesägt, morgen kommt der andere, übermorgen ein dritter, und was bleibt dann in der Partei?“ (Stalin, Bd. 7, Seite 330).

„Was aber erfordert die Einheit? Die Einheit erfordert, dass die Minderheit sich der Mehrheit unterordnet. Ohne das gibt es keine und kann es keine Einheit der Partei geben“ (Stalin, Bd. 7, Seite 339).

„Als Lenin (…) den Kampf gegen die russischen ´Ultralinkenführte und sie aufs Haupt schlug, fanden sich damals (...) Leute, die Lenin einer rechten Einstellung, der Rechtsschwenkung bezichtigten. Die ganze Welt weiß jetzt jedoch, dass Lenin damals Recht hatte (...) aber die russischen ´Ultralinken, die sich damals in ´revolutionärenPhrasen ergingen, in Wirklichkeit Opportunisten waren. Man darf nicht vergessen, dass Rechte und ´Ultralinke in Wirklichkeit Zwillingsbrüder sind, dass sie folglich auf dem opportunistischen Standpunkt stehen, mit dem Unterschied jedoch, dass die Rechten ihren Opportunismus nicht immer verbergen, während die Linken ihren Opportunismus stets mit ´revolutionären` Phrasen verhüllen“ (Stalin, Bd. 8, Seite 7-8).

„Genosse Thälmann! Nehmen sie die Intellektuellen in Dienst, wenn sie in der Tat der Arbeitersache dienen wollen, oder Sie können sie zum Teufel jagen, wenn sie um jeden Preis kommandieren wollen“ (Stalin, Bd. 8, Seite 98).

„… halte ich die Gruppe Ruth Fischer für die negativste aller negativen Gruppen der Kommunistischen Partei Deutschlands“ (Stalin, Bd. 8, Seite 101).

Einfluss der bürgerlichen Ideologie in der Arbeiterklasse

„Man darf nicht vergessen, dass zu gleicher Zeit die bürgerlichen Ideologen nicht schlummern, dass sie sich auf ihre Art als Sozialisten verkleiden und unermüdlich versuchen, die Arbeiterklasse der bürgerlichen Ideologie zu unterwerfen“ (Stalin Bd. 1, Seite 84).

„Die Sozialdemokratie ist verpflichtet, diese Hinneigung zur bürgerlichen Ideologie zu bekämpfen und die andere Hinneigung zu fördern – die Hinneigung zum Sozialismus“ (Stalin, Bd. 1, Seite 85)

„Das klassenbewusste Proletariat hat sein eigenes erprobtes Banner, und es hat keine Ursache, unter das Banner der Bourgeoisie zu treten“ (Stalin, Bd. 2, Seite 280).

„Je bewusster das Proletariat kämpft, desto konterrevolutionärer wird die Bourgeoisie“ (Stalin, Bd. 2, Seite 36).

„Das Wichtigste, was die Bourgeoisie aller Länder und ihr reformistischer Nachtrab besonders erstreben, besteht darin, in der Arbeiterklasse den Glauben an die eigene Kraft, den Glauben an die Unmöglichkeit und Unvermeidlichkeit ihres Sieges auszurotten und damit die kapitalistische Sklaverei zu verewigen. Denn die Bourgeoisie weiß: wenn der Kapitalismus noch nicht gestürzt ist und nach wie vor besteht, so verdankt er dies nicht seinen guten Eigenschaften, sondern dem Umstand, dass das Proletariat noch nicht genügend festen Glauben an die Möglichkeit seines Sieges hat“ (Stalin, „Fragen des Leninismus“, Seite 733).

„Früher (am Vorabend des Sturzes der Bourgeoisie) lehnte das Proletariat einzelne Vereinbarungen mit den bürgerlichen Gruppen ab, denn eine derartige Politik führte zur Stärkung der am Ruder stehenden Bourgeoisie; jetzt ist das Proletariat im Gegenteil für einzelne Vereinbarungen, denn sie festigen seine Herrschaft, zersetzen die Bourgeoisie, erleichtern die Zähmung ihrer einzelnen Gruppen durch das Proletariat, erleichtert deren Assimilation. (…) Die menschewistischen Vereinbarungen sind unannehmbar, denn sie gehen vom Reformismus, das heißt von der Negierung der revolutionären Aktion aus, während die bolschewistischen Vereinbarungen von den Erfordernissen der revolutionären Aktionen ausgehen.“ (Stalin, Bd. 5, Seite 72-73).

„Der Faschismus ist eine Kampforganisation der Bourgeoisie, die sich auf die aktive Unterstützung der Sozialdemokratie stützt. Die Sozialdemokratie ist objektiv der gemäßigte Flügel des Faschismus“ (Stalin, Bd. 6, Seite 253).

„Nur Parteien, deren Zeit abläuft und die zum Untergang verurteilt sind, können das Tageslicht und die Kritik scheuen. Wir scheuen weder das eine noch das andere, weil wir eine aufsteigende Partei sind, deren Weg zum Sieg führt“ (Stalin, Bd. 7, Seite 105).

„Die kapitalistischen Elemente führen den Kampf nicht nur auf wirtschaftlichem Gebiet. Sie sind bemüht, den Kampf auf das Gebiet der Ideologie des Proletariats zu tragen, indem sie versuchen, die am wenigsten standhaften Teile der Partei mit Unglauben an die Sache des sozialistischen Aufbaus, mit Skepsis gegenüber den sozialistischen Perspektiven unserer Aufbauarbeit zu verseuchen, und man kann nicht sagen, dass ihre Bemühungen absolut fruchtlos geblieben wären“ (Stalin, Bd. 7, Seite 142). (wie wahr !!).

Nationalismus, nationale Frage

„Der Kapitalismus kann ohne nationale Unterdrückung ebenso wenig existieren, wie der Sozialismus ohne Befreiung der unterdrückten Nationen, ohne nationale Freiheit existieren kann“ (Stalin, Bd. 5, Seite 16).

„Mit einem unverhüllten Nationalismus kann man immer fertig werden: Es ist nicht schwer, ihn zu erkennen. Viel schwieriger ist es, einen maskierten und in seiner Maske unerkennbaren Nationalismus zu bekämpfen. Da er sich des Sozialismus als Schutzschildes bedient, ist er weniger verwundbar und viel zählebiger“ (Stalin, Bd. 2, Seite 301), (was für den Nationalismus gilt, das gilt umso mehr für den Revisionismus – Anmerkung der Redaktion).

.“Wir müssen unbedingt den Kampf an zwei Fronten führen, denn nur wenn wir den Kampf an zwei Fronten führen – auf der einen Seite gegen den großrussischen Chauvinismus, der die Hauptgefahr in unserer Aufbauarbeit bildet, und auf der anderen gegen den lokalen Chauvinismus – kann Erfolg erzielt werden“ (Stalin, Bd. 5, Seite 234).

„Drohen die Rechten durch ihre Nachgiebigkeit gegenüber dem Nationalismus das Wachsen unserer kommunistischen Kader in den Randgebieten zu erschweren, so droht von den ´Linkender Partei die Gefahr, dass diese, von ihrem versimpelten und überstütztenKommunismus` hingerissen, unsere Partei von der Bauernschaft und den breiten Schichten der einheimischen Bevölkerung loslösen“ (Stalin, Bd. 5, Seite 273).

„Unsere Organisationen in den Republiken können nur dann marxistisch werden, wenn sie imstande sind, sich der nationalistischen Einflüsse zu erwehren, die in den Randgebieten in unsere Partei eindringen, deshalb eindringen, weil die Bourgeoisie wieder auflebt, weil die NÖP wächst, weil der Nationalismus wächst, weil Überreste des großrussischen Chauvinismus vorhanden sind, die gleichfalls den lokalen Nationalismus vorantreiben, weil sich der Einfluss der ausländischen Staaten geltend macht, die den Nationalismus auf jede Weise unterstützen“ (Stalin, Bd. 5, Seite 271)

„Die Autonomie ist eine Form. Das ganze Problem besteht darin, mit welchem Klasseninhalt diese Form gefüllt wird. Die Sowjetmacht ist keineswegs gegen Autonomie – sie ist für Autonomie, aber für eine Autonomie, bei der sich die ganze Macht in Händen der Arbeiter und Bauern befindet, bei der die Bourgeoisie aller Nationalitäten nicht nur von der Macht, sondern auch von der Teilnahme an den Wahlen zu den Regierungsorganen ausgeschaltet sind! (Lenin, Bd. 4, Seite 76).

„Von allen heute bestehenden Formen der Unterdrückung ist die nationale Unterdrückung die raffinierteste und gefährlichste. Sie ist raffiniert, denn sie stellt eine bequeme Maskierung für die Räuberfratze der Bourgeoisie dar. Sie ist gefährlich, denn sie leitet geschickt durch Hervorrufen nationaler Zusammenstöße die Schläge von der Bourgeoisie ab. Wenn es den europäischen Räubern gelungen ist, die Arbeiter gegeneinander aufzuhetzen und sie auf das Schlachtfeld des Weltgemetzels zu werfen, wenn es ihnen bis jetzt noch gelingt, diese Schlachten fortdauern zu lassen – so unter anderem deswegen, weil die Kraft des bürgerlichen Nationalismus, der den Arbeitern Europas den Kopf benebelt hat, noch nicht versiegt ist. Der Nationalismus ist die letzte Stellung, aus der man die Bourgeoisie vertreiben muss, um sie endgültig zu besiegen. Aber an der nationalen Frage vorübergehen, sie ignorieren und ihr Vorhandensein abstreiten, wie das einige unserer Genossen tun, heißt noch nicht den Nationalismus zerschlagen. Bei weitem nicht! Nationaler Nihilismus schadet nur der Sache des Sozialismus, denn er arbeitet den bürgerlichen Nationalisten in die Hände. Um den Nationalismus zu zerschlagen, muss man vor allem die nationale Frage anpacken und lösen. Um aber die nationale Frage offen und sozialistisch lösen zu können, muss man sie in vollem Umfang und endgültig den Interessen der in den Sowjets organisierten werktätigen Massen unterordnen. So und nur so kann man der Bourgeoisie ihre letzte geistige Waffe aus der Hand schlagen“ (Stalin, Bd. 4, Seite 79/80).

„Früher pflegte man die nationale Frage reformistisch zu behandeln, als eine gesonderte, selbständige Frage, ohne Zusammenhang mit der allgemeinen Frage der Herrschaft des Kapitals, des Sturzes des Imperialismus, der proletarischen Revolution. Stillschweigend wurde vorausgesetzt, dass der Sieg des Proletariats in Europa möglich sei ohne direktes Bündnis mit der Befreiungsbewegung in den Kolonien, dass die nationale und koloniale Frage im Stillen, ´ganz von selbst` , gelöst werden könne, abseits von den breiten Heerstraßen der proletarischen Revolution, ohne revolutionären Kampf gegen den Imperialismus. Jetzt muss dieser anti-revolutionäre Standpunkt als entlarvt angesehen werden. Der Leninismus hat den Beweis erbracht, und der imperialistische Krieg und die Revolution in Russland haben bestätigt, dass die nationale Frage nur im Zusammenhang mit der proletarischen Revolution und auf dem Boden der proletarischen Revolution gelöst werden kann, dass der Weg zum Siege der Revolution im Westen über das revolutionäre Bündnis mit der Befreiungsbewegung der Kolonien und der abhängigen Länder gegen den Imperialismus führt. Die nationale Frage ist ein Teil der allgemeinen Frage der proletarischen Revolution, ein Teil der Frage der Diktatur des Proletariats“ (Stalin, Bd. 6, Seite 124).

„Eine große Warnung war der transkaukasische, georgische Aufstand. Solche Aufstände sind auch in Zukunft möglich, wenn wir nicht lernen werden, unsere Eiterbeulen aufzudecken und auszumerzen, wenn wir nur darauf bedacht sein werden, nach außen hin den Anschein zu erwecken, als ob alles aufs Beste bestellt sei“ (Stalin, Bd. 7, Seite 20).

„Das ist der Weg des Nationalismus und der Entartung, der Weg der vollständigen Liquidierung der internationalen Politik des Proletariats, denn Leute, die von dieser Krankheit befallen sind, betrachten unser Land nicht als Teil eines Ganzen, genannt internationale revolutionäre Bewegung, sondern als Beginn und Ende dieser Bewegung, da sie der Meinung sind, dass den Interessen unseres Landes die Interessen aller anderen Länder zum Opfer gebracht werden müssten“ (Stalin, Bd. 7, Seite 145). „Andererseits ist es klar, dass das erste siegreiche Land nur auf der Grundlage des konsequenten Internationalismus, nur auf der Grundlage der Außenpolitik der Oktoberrevolution die Rolle des Bannerträgers der internationalen revolutionären Bewegung bewahren kann, dass der Weg des geringsten Widerstandes und des Nationalismus in der Außenpolitik den Weg der Isolierung und Zersetzung des ersten siegreichen Landes bedeutet“ ebenda, Seite 146) (wie wahr!!)

Weltrevolution, proletarischer Internationalismus, Imperialismus, Krieg, Opportunismus der II. Internationale, Komintern

„Der Imperialismus führte nicht nur dazu, dass die Revolution praktisch unvermeidlich wurde, sondern auch dazu, dass für den unmittelbaren Sturm auf die Festen des Kapitalismus günstige Bedingungen geschaffen wurden. Das war die internationale Situation, die den Leninismus hervorbrachte“ (Stalin, Bd. 6, Seite 66).

„Jetzt muss man von der proletarischen Weltrevolution sprechen, denn die einzelnen nationalen Fronten des Kapitals haben sich in Glieder einer einheitlichen Kette verwandelt, genannt die Weltfront des Imperialismus, (und der Front seiner revisionistischen Agenturen in der weltrevolutionären Arbeiterbewegung – Anm. – der Redaktion), der die allgemeine (und konkrete ! – Anmerkung der Redaktion) Front der revolutionären Bewegung aller Länder entgegengestellt werden muss“ (Stalin, Bd. 6, Seite 86).

„Die gewaltige Weltbedeutung des Oktoberumsturzes besteht ja hauptsächlich gerade darin, dass er 1. den Rahmen der nationalen Frage erweitert und sie aus einer Teilfrage, der Frage des Kampfes gegen die nationale Unterdrückung in Europa, in die allgemeine Frage der Befreiung der unterjochten Völker, Kolonien und Halbkolonien vom Imperialismus verwandelt hat; 2. weitgehende Möglichkeiten und wirkliche Wege für diese Befreiung eröffnet hat, so dass er den unterdrückten Völkern des Westens und Ostens ihre Befreiung bedeutend erleichtert hat, indem er sie in den allgemeinen Strom dies siegreichen Kampfes gegen den Imperialismus einbezog; 3. hierdurch eine Brücke zwischen dem sozialistischen Westen und dem versklavten Osten geschlagen und eine neue Front der Revolutionen aufgebaut hat, eine Front von den Proletariern des Westens über die Revolution in Russland bis zu den unterjochten Völkern des Ostens, eine Front gegen den Weltimperialismus“ (Stalin, Bd. 4, Seite 145/146).

„Im Mittelpunkt all dieser großartigen Ereignisse steht der Bannerträger der Weltrevolution – Sowjetrussland, das die Arbeiter und Bauern der unterdrückten Völker mit dem Siegesglauben beseelt und ihren Befreiungskampf im Interesse des Weltsozialismus unterstützt“ (Stalin, Bd. 4, Seite 158).

„Der verendende Imperialismus klammert sich an das letzte Mittel, an den ´Völkerbund`, und bemüht sich, die Lage dadurch zu retten, dass er die Räuber aller Länder zu einem einheitlichen Bund vereinigt. Aber seine Anstrengungen sind vergeblich, denn die Verhältnisse und die Zeit arbeiten gegen ihn, sie arbeiten für den Sozialismus. Die Wogen der sozialistischen Revolution wachsen unaufhaltsam und branden an die Festungen des Imperialismus (…) Der Imperialismus ist zum unvermeidlichen Untergang verurteilt“ (Stalin, Bd. 4, Seite 208).

„Der Bolschewismus verwandelt sich (…) in eine (…) internationale Macht, die die Grundfesten des Weltimperialismus erschüttert“ (Stalin, Bd. 4, Seite 215).

„Dort im Westen, drohen die Proletarier, die Vorhut der imperialistischen Staaten zu zerschlagen, und die Macht in ihre Hände zu nehmen. Hier drohen die Proletarier, das Hinterland des Imperialismus, den Osten, die Quelle des Reichtums, zu zerstören, denn der Osten ist die Grundlage, auf der der Imperialismus seine Reichtümer aufbaut, ist die Quelle, aus der er Kräfte schöpft und zu der er sich zurückziehen will, wenn er in Westeuropa zerschlagen wird“ (Stalin, Bd. 4, Seite 247).

„Ist es nicht klar, dass das ´Bündnisder Sozialrevolutionäre und der Menschewiki mit Agenten des Imperialismus ein ´Bündnis von Sklaven und Lakaien mit ihren Herren ist?“ (Stalin, Bd. 4, Seite 226).

„Der imperialistische Krieg hat gezeigt (…), dass 1. die nationale und die koloniale Frage von der Frage der Befreiung von der Macht des Kapitals nicht zu trennen sind; 2. der Imperialismus (…) ohne die politische und ökonomische Versklavung der nicht vollberechtigten Nationen und Kolonien nicht bestehen kann; 3. die nicht vollberechtigten Nationen und Kolonien ohne den Sturz der Macht des Kapitals nicht befreit werden können; 4. der Sieg des Proletariats ohne die Befreiung der nicht vollberechtigten Nationen und Kolonien vom Joch des Imperialismus nicht von Dauer sein kann“ (Stalin, Bd. 5, Seite 49).

„Wir sind von Feinden umringt – das ist allen klar. Die uns umringenden imperialistischen Wölfe schlummern nicht. Es gibt keinen Augenblick, da unsere Feinde nicht bemüht wären, sich irgendeines Spältchens zu bemächtigen, durch das sie hindurchschlüpfen könnten, um uns zu schaden“ (Stalin, Bd. 5, Seite 197).

„… dem gesamten Leben der Partei für die nächsten Monate den Stempel des innerparteilichen Kampfes aufzudrücken und so die Partei in einer für das Schicksal der internationalen Revolution höchst verantwortungsschweren Zeit zu schwächen“ (aus dem Beschluss der gemeinsamen Plenartagung des ZK und der ZKK gegen die „Erklärung der 46“ Trotzkis, zitiert von Stalin, Bd. 6, Seite 29).

„Die Opportunisten passten sich infolge ihrer anpassungssüchtigen, kleinbürgerlichen Natur der Bourgeoisie an, die ´Orthodoxenaber passten sich ihrerseits den Opportunisten an, im Interesse desFriedens der Partei. Das Ergebnis war die Herrschaft des Opportunismus, denn die Kette zwischen der Politik der Bourgeoisie und der Politik der ´Orthodoxen erwies sich als geschlossen“ (Stalin, Bd. 6, Seite 71).

„Statt einer revolutionären Theorie aus einem Guss – einander widersprechende theoretische Sätze und Bruchstücke einer Theorie, die vom lebendigen revolutionären Kampf der Massen losgelöst waren und sich in morsche Dogmen verwandelt hatten. Zur Wahrung des Scheins gedachte man natürlich zuweilen der Theorie von Marx, aber nur, um aus ihr den lebendigen revolutionären Geist auszutreiben.

Statt einer revolutionären Politik – welkes Philistertum und ´nüchternePolitikasterei, parlamentarische Diplomatie und parlamentarische Kombinationen. Zur Wahrung des Scheins wurden natürlich ´revolutionäre Beschlüsse und Losungen angenommen, aber nur, um sie zu den Akten zu legen.

Statt die Partei an Hand ihrer eigenen Fehler zu erziehen und sie eine richtige revolutionäre Taktik zu lehren – geflissentliches Umgehen der brennenden Fragen, ihre Vertuschung und Verkleisterung. Zur Wahrung des Scheins war man natürlich nicht abgeneigt, über heikle Fragen auch mal zu reden, aber nur, um die Sache mit irgendeiner ´Kautschuk`- Resolution abzutun.

Das war die Physiognomie der II. Internationale, ihrer Arbeitsmethode, ihr Arsenal.

(…) Es war notwendig, die gesamte Tätigkeit der II. Internationale, ihre ganze Arbeitsmethode einer Revision zu unterziehen und das Philistertum, die Engstirnigkeit, die Politikasterei und das Renegatentum, den Sozialchauvinismus und Sozialpazifismus auszumerzen. Es war notwendig, das gesamte Arsenal der II. Internationale zu überprüfen, alles, was verrostet und morsch war, über Bord zu werfen und neue Arten von Waffen zu schmieden. Ohne eine solche Arbeit war es zwecklos, in den Krieg gegen den Kapitalismus zu ziehen. Ohne diese Vorarbeit lief das Proletariat Gefahr, angesichts der neuen revolutionären Schlachten ungenügend gerüstet oder sogar ganz umgerüstet dazustehen“ (Stalin, Bd. 6, Seite 72-73). (genau an dieser Schwelle steht der heutige globale Krieg des Weltproletariats gegen den Weltkapitalismus, haben wir den Revisionismus und seine neueste Spielart, den Neo-Revisionismus – über Bord zu werfen!! – Anm. der Red.).

„Das gleichgültige, zuweilen geradezu ablehnende Verhalten der Parteien der II. Internationale gegenüber der Bauernfrage erklärt sich nicht nur aus den besonderen Entwicklungsbedingungen im Westen. Es erklärt sich vor allem daraus, dass diese Parteien nicht an die proletarische Diktatur glauben, die Revolution fürchten und nicht daran denken, das Proletariat zur Macht zu führen. Wer aber die Revolution fürchtet, wer nicht daran denkt, die Proletarier zur Macht zu führen, der kann sich auch nicht für die Frage nach den Verbündeten des Proletariats in der Revolution interessieren – für ihn ist die Frage nach den Verbündeten eine gleichgültige, nicht aktuelle Frage“ (Stalin, Bd. 6, Seite 109/110).

„Die Bourgeoisie braucht den Pazifismus zur Maskierung. In dieser Maskierung liegt die Hauptgefahr des Pazifismus. Ob die Bourgeoisie ihr Ziel, das Volk zu betrügen, erreichen werden, hängt davon ab, (…) von der Fähigkeit dieser (kommunistischen) Parteien ab, den pazifistisch verkleideten Imperialisten die Maske herunterzureißen. (…) Es ist die Pflicht der Kommunisten, nicht hinter den Ereignissen zurückzubleiben und erbarmungslos jeden Schritt der Parteien der II. Internationale, jeden Lakaiendienst, den sie dem Imperialismus leisten, und jeden Verrat, den sie am Proletariat begehen, zu entlarven“ (Stalin, Bd. 6, Seite 256).

„Wie aber, wenn es der internationalen Revolution beschieden sein sollte, mit Verspätung einzutreffen? Gibt es da irgendeinen Lichtblick für unsere Revolution? Bei Trotzki gibt es keinen Lichtblick, denn ´die Widersprüche in der Stellung der Arbeiterregierung … werden nur … in der Arena der Weltrevolution des Proletariats ihre Lösung finden können. Nach diesem Plan verbleibt unserer Revolution nur die eine Perspektive: in ihren eigenen Widersprüchen fort zu vegetieren und in Erwartung der Weltrevolution auf dem Halm zu verfaulen“ (Stalin, Bd. 6, Seite 329). „Unglaube an die Kräfte und Fähigkeiten unserer Revolution, Unglaube an die Kräfte und Fähigkeiten des russischen Proletariats - das ist die Grundlage der Theorie der ´permanenten Revolution“ (Stalin, Bd. 6, Seite 338).

„Die Leninsche Theorie der Revolution (…) ist gleichzeitig die Theorie der Entwicklung der Weltrevolution. Der Sieg des Sozialismus in einem Lande ist keine für sich allein zu nehmende Aufgabe. Die Revolution des siegreichen Landes darf sich nicht als eine sich selbst genügende Größe, sondern muss sich als Stütze, als Mittel zur Beschleunigung des Sieges des Proletariats in allen Ländern betrachten. Denn der Sieg der Revolution in einem Lande (…) ist nicht nur das Produkt der ungleichmäßigen Entwicklung und des fortschreiten des Zerfalls des Imperialismus. Er ist zugleich der Beginn und die Voraussetzung der Weltrevolution“ (Stalin, Bd. 6, Seite 354)

„Die kennzeichnende Besonderheit dieser Hilfe (der Revolutionen aller anderen Ländern- Anmerkung der Red.) von Seiten des siegreichen Landes besteht nicht nur darin, dass sie durch die Erleichterung dieses Sieges zugleich den endgültigen Sieg des Sozialismus in dem ersten siegreichen Land gewährleistet“ (Stalin, Bd. 6, Seite 357).

„… haben nicht nur diejenigen Unrecht, die den internationalen Charakter der Oktoberrevolution vergessen und den Sieg der Revolution in einem Lande als eine rein nationale und ausschließlich nationale Erscheinung hinstellen. Unrecht haben auch diejenigen, die zwar des internationalen Charakters der Oktoberrevolution eingedenk sind, aber dazu neigen, diese Revolution als etwas Passives zu betrachten, das lediglich dazu berufen ist, Unterstützung von außen entgegenzunehmen. In Wirklichkeit braucht nicht nur die Oktoberrevolution die Unterstützung der Revolution in den anderen Ländern, sondern die Revolution in diesen Ländern braucht auch die Unterstützung der Oktoberrevolution, um die Sache der Niederwerfung des Weltimperialismus zu beschleunigen und vorwärtszubringen“ (Stalin, Bd. 6, Seite 358).

„Wann die internationale Revolution in Bewegung kommen wird, ist schwer zu sagen, aber wenn sie in Bewegung kommt, wird dies von entscheidender Bedeutung sein“ (Stalin, Bd. 7, Seite 19).

„Es gibt Genossen, die da sagen, man solle die Armee allmählich, nach und nach, auflösen und sie auf eine Miliz reduzieren. (…) Ich muss auf das Kategorischste erklären, dass mit dieser liquidatorische Stimmung entschieden Schluss gemacht werden muss“ (Stalin, Bd. 7, Seite 9).

„Woran ist die alte Sozialdemokratie als revolutionäre Partei zu Grunde gegangen? Unter anderem daran, dass Kautsky und Konsorten die ´feineTaktik der Beschirmung und der Rettung der Rechten, die ´delikate Taktik der Einheit und des Friedens mit Ed. Bernstein und Konsorten in der Praxis anwandten. Und was war das Ergebnis davon? Das Ergebnis war, dass im kritischen Augenblick, unmittelbar vor dem Kriege, die rechten Sozialdemokraten die Arbeiter verrieten, dass die ´Orthodoxenin die Gefangenschaft der Rechten geraten waren und dass die Sozialdemokratie als Ganzes ein ´lebender Leichnam geworden war“ (Stalin, Bd. 7, Seite 56).

„Die Komintern ist eine Kampforganisation des Proletariats, sie ist mit allen Wurzeln ihres Seins mit der Arbeiterbewegung verwachsen und kann nicht umhin, sich in die Angelegenheiten der einzelnen Parteien einzumischen, um die revolutionären Elemente zu unterstützen und ihre Gegner zu bekämpfen. Natürlich haben die Parteien ihre innere Autonomie, natürlich müssen die Parteitage frei sein, und die Zentralkomitees müssen von den Parteitagen gewählt werden. Daraus aber zu folgern, dass die Komintern nicht das Recht der Leitung und folglich auch der Einmischung habe, heißt den Feinden des Kommunismus in die Hände arbeiten“ (Stalin, Bd. 7, Seite 57).

„Was bedeutet Ebbe der Revolution, Stille? Ist das nicht der Anfang vom Ende der Weltrevolution, der Beginn der Liquidierung der proletarischen Weltrevolution? Lenin hat gesagt, dass nach dem Sieg des Proletariats in unserem Lande eine neue Epoche begonnen hat, die Epoche der Weltrevolution, eine Epoche voll von Konflikten und Kriegen, Angriffen und Rückzügen, Siegen und Niederlagen, eine Epoche, die zum Sieg des Proletariats in den wichtigsten Ländern des Kapitalismus führt. Wenn nun in Europa eine Ebbe der Revolution begonnen hat, bedeutet das nicht, dass die These Lenins von einer neuen Epoche, der Epoche der Weltrevolution, demnach ihre Gültigkeit verliert? Bedeutet das nicht, dass es demnach mit der proletarischen Revolution im Westen vorbei ist? Nein, das bedeutet es nicht. Die Epoche der Weltrevolution ist eine neue Epoche der Revolution, eine ganze strategische Periode, die eine ganze Reihe von Jahren, wahrscheinlich sogar eine Reihe von Jahrzehnten, umfasst. Im Verlauf dieser Periode kann und muss es wiederholt Ebbe und Flut der Revolution geben“ (Stalin, Bd. 7, Seite 78).

„… das Nichtbegreifen der Tatsache, dass unser Land ohne die Unterstützung durch die revolutionäre Bewegung der anderen Länder dem Weltimperialismus nicht hätte standhalten können“ (Stalin, Bd. 7, Seite 144).

„Einige Genossen glauben, die kommunistischen Parteien des Westens müssten, wenn die Interessen der UdSSR dies erfordert, eine rechte Politik betreiben. Ich bin damit nicht einverstanden. (…) Denn was bedeutet eine rechte Politik betreiben? Das bedeutet so oder anders die Interessen der UdSSR auch nur für eine Sekunde von unseren Bruderparteien einen Verrat an den Interessen der Arbeiterklasse erfordern könnten. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Interessen unserer Republik, die Basis der revolutionären proletarischen Bewegung der ganzen Welt ist, nicht ein Höchstmaß an revolutionären Elan und politischer Aktivität der Arbeiter des Westens, sondern eine Herabsetzung dieser Aktivität, ein Dämpfen des revolutionären Elans erfordern könnten. Ich halte es daher für meine Pflicht, diese widersinnige und gänzlich widernatürliche Annahme voll und ganz zurückzuweisen“ (Stalin, Bd. 8, Seite 97).

Strategie und Taktik

„Die Strategie und Taktik des Leninismus ist die Wissenschaft von der Führung des revolutionären Kampfes des Proletariats“ (Stalin, Bd. 6, Seite 133).

„Wir Kommunisten sind Menschen von besonderem Schlag. Wir sind aus besonderem Material geformt. Wir sind diejenigen, die die Armee des großen proletarischen Strategen bilden, die Armee des Genossen Lenin. Es gibt nichts Höheres als die Ehre, dieser Armee anzugehören. Es gibt nichts Höheres als den Namen eines Mitglieds der Partei, deren Gründer und Führer Genosse Lenin ist. Nicht jedem ist es gegeben, Mitglied dieser Partei zu sein. Nicht jedem ist es gegeben, die Unbilden und Stürme zu bestehen, die mit der Mitgliedschaft in dieser Partei verbunden sind. Die Söhne der Arbeiterklasse, die Söhne der Not und des Kampfes, die Söhne unsagbarer Entbehrungen und heroischer Anstrengungen – sie vor allem sollen Mitglieder dieser Partei sein. Deswegen nennt sich die Partei der Leninisten, die Partei der Kommunisten, zugleich die Partei der Arbeiterklasse“ (Stalin, Bd. 6, Seite 41).

„Erkennt man an, dass die Bewegung des Proletariats zwei Seiten hat, eine objektive und eine subjektive, so beschränkt sich der Wirksamkeitsbereich der Strategie und Taktik zweifellos auf die subjektive Seite der Bewegung. Die objektive Seite bilden diejenigen Entwicklungsprozesse, die außerhalb des Proletariats und rings um das Proletariat unabhängig von seinem Willen und dem Willen seiner Partei vor sich gehen, Prozesse, die in letzter Instanz die Entwicklung der ganzen Gesellschaft bestimmen. Die subjektive Seite bilden diejenigen Prozesse, die innerhalb des Proletariats als Widerspiegelung der objektiven Prozesse im Bewusstsein des Proletariats vor sich gehen, Prozesse, die den Gang der letzteren beschleunigen oder verlangsamen, sie aber keineswegs bestimmen.

Die Theorie des Marxismus, die vor allem die objektiven Prozesse in ihrer Entwicklung und in ihrem Absterben erforscht, bestimmt die Tendenz der Entwicklung, weist auf die Klasse oder die Klassen hin, die unausbleiblich zur Macht aufsteigen oder unausbleiblich stürzen, stürzen müssen.

Das Programm des Marxismus, das auf den Schlussfolgerungen der Theorie beruht, bestimmt das Ziel der Bewegung der aufsteigenden Klasse, in diesem Fall des Proletariats, im Verlauf einer bestimmten Periode in der Entwicklung des Kapitalismus oder während der ganzen kapitalistischen Periode (Minimalprogramm und Maximalprogramm).

Die Strategie, die sich von den Programmdirektiven leiten lässt und sich auf die Einschätzung der inneren (nationalen) und internationalen kämpfenden Kräfte stützt, legt den allgemeinen Weg, die allgemeine Richtung fest, in die die revolutionäre Bewegung des Proletariats gelenkt werden muss, damit bei dem sich herausbildenden und entwickelnden Kräfteverhältnis die besten Resultate erzielt werden können“ (Stalin, Bd. 5, Seite 53/54).

„Die Taktik ist ein Teil der Strategie, ihr untergeordnet und in ihrem Dienst stehend. Die Taktik befasst sich nicht mit dem Krieg als Ganzem, sondern mit seinen einzelnen Episoden, mit den Kämpfen, mit den Schlachten. (…) Die wichtigste Aufgabe der Taktik ist die Festlegung der Mittel und Wege, der Formen und Methoden des Kampfes, die der konkreten Situation im gegebenen Augenblick am besten entsprechen und den strategischen Erfolg am sichersten vorbereiten“ (Stalin, Bd. 5, Seite 146).

„Die politischen Kampfformen sind noch mannigfaltiger als die Formen der Kriegsführung.(…) Die Aufgabe der Partei besteht darin, alle Kampfformen zu meistern, sie auf dem Schlachtfeld sachkundig zu kombinieren und den Kampf geschickt auf die Formen zuzuspitzen, die in der gegebenen Situation besonders zweckmäßig sind.

Die politischen Organisationsformen werden den Kampfformen angepasst. Konspirative Organisationsformen von Berufsrevolutionären (in der Epoche des Absolutismus); Bildungs-, Gewerkschafts-, Genossenschafts- und Parlementsorganisationen in der Epoche der Duma; Betriebskomitees, Bauernkomitees, Streikkomitees, Sowjets der Arbeiter- und Bauerndeputierten, revolutionäre Militärkomitees und eine starke proletarische Partei, die alle diese Organisationsformen in der Periode der Massenaktionen und – aufstände miteinander verknüpft; schließlich die staatlichen Forme (…) in der Periode, in der die Macht in den Händen der Arbeiterklasse konzentriert ist. Die Aufgabe der Partei besteht darin, alle diese Organisationsformen zu meistern, sie bis zur Vervollkommnung zu entwickeln und die Arbeit dieser Organisationen in jedem gegebenen Moment geschickt zu kombinieren“ (Stalin, Bd. 5, Seite 150).

„Die Opposition hat es sich zur Regel gemacht, Genossen Lenin als den genialsten aller genialen Männer zu preisen. Ich fürchte, dass dieses Lob unaufrichtig ist und dass sich auch dahinter eine strategische List verbirgt: Man will mit dem Wortschwall von der Genialität des Genossen Lenin die Abkehr von Lenin verbergen und gleichzeitig die Schwächen seiner Schüler unterstreichen“ (Stalin, Bd. 6, Seite 30/31).

„Die Todsünde der II. Internationale besteht nicht darin, dass sie seiner Zeit die Taktik der Ausnutzung der parlamentarischen Kampfformen anwandte, sondern darin, dass sie die Bedeutung dieser Formen überschätzte, sie als die nahezu einzigen Kampfformen betrachtete und dass die Parteien der II. Internationale, als die Periode der offenen revolutionären Schlachten anbrach und die Frage der außerparlamentarischen Kampfformen in den Vordergrund rückte, sich von den neuen Aufgaben abwandten, sie ablehnten“ (Stalin, Bd. 6, Seite 133).

„Die Gefährlichkeit der Taktik des Otsowismus bestand darin, dass sie die Avantgarde von ihren Millionenmassen loszulösen drohte“ (Stalin, Bd. 6, Seite 143).

„Wodurch unterscheidet sich die reformistische Taktik von der revolutionären Taktik? (…) Für den Reformisten ist die Reform alles, die revolutionäre Arbeit aber Nebensache, ein Unterhaltungsthema, ein Täuschungsmanöver. Deshalb verwandelt sich die Reform bei einer reformistischen Taktik unter Verhältnissen des Bestehens der bürgerlichen Macht unvermeidlich in ein Werkzeug zur Festigung dieser Macht, in ein Werkzeug zur Zersetzung der Revolution.

Für den Revolutionär dagegen ist umgekehrt die revolutionäre Arbeit die Hauptsache und nicht die Reform, für ihn ist die Reform ein Nebenprodukt der Revolution. Deshalb verwandelt sich die Reform bei einer revolutionären Taktik unter Verhältnissen des Bestehens der bürgerlichen Macht naturgemäß in ein Werkzeug zur Zersetzung dieser Macht, in ein Werkzeug zur Festigung der Revolution, in einen Stützpunkt zur weiteren Entwicklung der revolutionären Bewegung. (…) Die Sache ändert sich jedoch einigermaßen nach dem Sturz des Imperialismus, unter der Diktatur des Proletariats. (…) muss man daran denken, dass wir es hier mit einer grundlegenden Besonderheit zu tun haben, die darin besteht, dass die Reform in diesem Falle von der proletarischen Macht ausgeht, dass sie die proletarische Macht stärkt, dass sie ihr die notwendige Atempause verleiht, dass sie berufen ist, nicht die Revolution, sondern die nichtproletarischen Klassen zu zersetzen“ (Stalin, Bd. 6, Seite146, 147, 148).

„Der Kampf des Proletariats ist (…) keine durchgehende Offensive, keine ununterbrochene Kette von Erfolgen. Im Kampf des Proletariats gibt es auch Prüfungen, gibt es auch Niederlagen. Ein echter Revolutionär ist nicht derjenige, der es versteht, bei der siegreichen Offensive der Revolution gut zu kämpfen, der zugleich aber auch in der Periode der Niederlage des Proletariats mannhaft ist, der den Kopf nicht verliert und bei Rückschlägen der Revolution, bei Erfolgen des Feindes, nicht schlappmacht, der in der Periode des Rückzugs der Revolution nicht in Panik verfällt und in Verzweiflung gerät“ (Stalin, Bd. 6, Seite 295).“Noch schlimmer aber ist es, wenn man bei den schweren Prüfungen der Revolution, nach der Machtergreifung schlappmacht. Die Macht am Tage der Revolution zu behaupten ist nicht minder wichtig, als die Macht zu ergreifen. Wenn Trotzki in der Periode von Brest, in einer Periode schwerer Prüfungen unserer Revolution, als es beinahe zur ´Aufgabe` der Macht gekommen wäre, schlappgemacht hat, so muss er begreifen, dass die Oktoberfehler Kamenews und Sinowjews damit absolut nichts zu tun haben. So verhält es sich mit den Legenden über den Oktoberaufstand“ (Stalin, Bd. 6, Seite 296).

„Man muss die Periode der Stille ausnutzen, um die Partei zu festigen, sie zu bolschewisieren“ (Stalin, Bd. 7, Seite 58).

Politische Ökonomie

„…kann man, ohne den Trotzkismus zu zerschlagen, unter den Bedingungen der NÖP nicht den Sieg erringen, kann man nicht die Verwandlung des heutigen Russlands in ein sozialistisches Russland erreichen“ (Stalin, Bd. 7, Seite 28).

„… solange die kapitalistische Umkreisung besteht, auch die Gefahr der Intervention seitens der kapitalistischen Länder bestehen muss und dass, solange eine solche Gefahr besteht, auch die Gefahr der Restauration, die Gefahr der Wiederherstellung der kapitalistischen Ordnung in unserem Lande bestehen muss“ (Stalin, Bd. 7, Seite 101).

„Der endgültige Sieg des Sozialismus ist die volle Garantie gegen Interventions- und folglich auch gegen Restaurationsversuche, denn ein einigermaßen ernsthafter Restaurationsversuch kann nur mit ernster Unterstützung von außen, nur mit Unterstützung des internationalen Kapitals erfolgen. Deshalb ist die Unterstützung unserer Revolution durch die Arbeiter aller Länder, und noch mehr der Sieg dieser Arbeiter zum mindesten in einigen Ländern die unerlässliche Vorbedingung für die volle Sicherung des ersten siegreichen Landes gegen Interventions- und Restaurationsversuche, die unerlässliche Vorbedingung für den endgültigen Sieg des Sozialismus“ (Stalin, Bd. 7, Seite 102).

„Wer die erste Gruppe von Gegensätzen (innere Gegensätze, in einem sozialistischen Land – Anmerkung der Red.), die durchaus mit Kräften eines Landes überwunden werden können, mit der zweiten Gruppe von Gegensätzen (äußere, internationale Gegensätze, Umkreisung – Anmerkung der Red.) verwechselt, die zu ihrer Überwindung die Anstrengungen der Proletarier mehrerer Länder erfordern, der verstößt aufs Gröbste gegen den Leninismus, der ist entweder ein Wirrkopf oder ein unverbesserlicher Opportunist“ (Stalin, Bd. 7, Seite 103).

„…Generallinie, die davon ausgeht, dass wir alle Kräfte aufbieten müssen, um unser Land zu einem wirtschaftlich selbständigen, unabhängigen, auf dem inneren Markt basierenden Land zu machen, zu einem Land, das als Anziehungsfeld für alle anderen Länder dient, die nach und nach vom Kapitalismus abfallen und in die Bahnen der sozialistischen Wirtschaft einlenken werden. Diese Linie erfordert maximale Entfaltung unserer Industrie; jedoch nach Maßgabe und im Einklang mit den Hilfsquellen, die uns zur Verfügung stehen. Sie lehnt die Politik der Verwandlung unseres Landes in ein Anhängsel des kapitalistischen Weltsystems entschieden ab. Das ist unsere Aufbaulinie, die die Partei einhält und die sie auch künftig einhalten wird. Diese Linie ist unerlässlich, solange es eine kapitalistische Umkreisung gibt“ (Stalin, Bd. 7, Seite 260). (diese Stalinsche Generallinie hatten die modernen Revisionisten verlassen – Anmerkung der Red.).

„Unser Wirtschaftssystem ist einigermaßen buntscheckig – wir haben ganze fünf wirtschaftliche Formationen. … Naturalwirtschaft, Bauernwirtschaften… eine zweite… ist die wirtschaftliche Formation der Warenproduktion, in der der Warenanteil die entscheidende Rolle in der Bauernwirtschaft spielt… eine dritte … ist der Privatkapitalismus, der noch nicht tot ist… solange wir die NÖP haben… eine vierte … ist der Staatskapitalismus, das heißt der Kapitalismus, den wir zugelassen haben und den wir kontrollieren und in Schranken halten können, so, wie es der proletarische Staat will … die fünfte schließlich ist die sozialistische Industrie, das heißt, unsere Staatsindustrie, in deren Produktionsprozess nicht zwei feindliche Klassen, Proletariat und Bourgeoisie, vertreten sind, sondern nur eine Klasse, das Proletariat (…) Darf man unsere Staatsindustrie als staatskapitalistisch bezeichnen? Nein, das darf man nicht. Weshalb? Weil der Staatskapitalismus unter den Bedingungen der Diktatur des Proletariats eine Organisation der Produktion ist, in der zwei Klassen vertreten sind: die ausbeutende Klasse, die über die Produktionsmittel verfügt, und die ausgebeutete Klasse, die nicht über die Produktionsmittel verfügt. Welche besondere Form der Staatskapitalismus auch haben mag, er muss dennoch seinem Wesen nach kapitalistisch sein“ (Stalin, Werke Bd. 7, Seite 264, 18. Dezember 1925!!). „Lenin behauptete, dass die Kategorie des Staatskapitalismus mit dem System der Diktatur des Proletariats vereinbar sei. Bucharin stellte das in Abrede. (…) Der Hauptfehler Kamenews und Sinowjews besteht darin, dass sie die Frage des Staatskapitalismus scholastisch, undialektisch, ohne Zusammenhang mit der historischen Situation behandeln“ (Stalin, Bd. 7, Seite 317). „Es handelt sich darum, dass die sozialistischen Elemente unserer Wirtschaft im Kampf gegen die kapitalistischen sich diese Methoden und Waffen der Bourgeoisie aneignen und sie zur Überwindung der kapitalistischen Elemente ausnutzen“ (Stalin, Bd. 7, Seite 321).

Theorie – Bildung – Wissenschaft – Agitation und Propaganda

„Die ganze Wahrheit über den Leninismus besteht darin, dass der Leninismus den Marxismus nicht nur wiederbelebt hat, sondern noch einen Schritt vorwärts getan und den Marxismus weiterentwickelt hat unter den neuen Bedingungen des Kapitalismus und des Klassenkampfes des Proletariats“ (Stalin, Bd. 6, Seite 63).

„… Besonderheit des Leninismus erklärt sich aus zwei Gründen: erstens daraus, dass der Leninismus aus dem Schoße der proletarischen Revolution hervorging, deren Stempel er notwendigerweise tragen muss; zweitens daraus, dass er heranwuchs und erstarkte im Ringen mit dem Opportunismus der II. Internationale, dessen Bekämpfung die notwendige Vorbereitung für den erfolgreichen Kampf gegen den Kapitalismus war und ist. Man darf nicht vergessen, dass zwischen Marx und Engels einerseits und Lenin andererseits ein ganzer Zeitabschnitt der ungeteilten Herrschaft des Opportunismus der II. Internationale liegt, dessen rücksichtslose Bekämpfung eine der wichtigsten Aufgaben des Leninismus sein musste“. (Stalin, Bd. 6, Seite 64).

„Um sich als Führer der proletarischen Revolution und der proletarischen Partei zu behaupten, muss man theoretische Stärke mit der praktisch-organisatorischen Erfahrung der proletarischen Bewegung in sich vereinen“ (Stalin, Bd. 4, Seite 279).

„Die Sowjetmacht weiß, dass Unwissenheit der schlimmste Feind des Volkes ist“ (Stalin, Bd. 4 Seite 349).

„Parteiführer heranzubilden ist sehr schwer, dazu braucht man Jahre, 5-10 Jahre, mehr als 10 Jahre. (…) Mit Büchern allein kann man keine Führer heranbilden. Das Buch hilft uns vorwärts, aber allein bildet es noch keinen Führer heran. Funktionäre wachsen nur im Laufe der Arbeit heran“ (Stalin, Bd. 5, Seite 193).

„Genosse Lenin sprach damals von der Zeitung als einem Werkzeug zum Aufbau unserer Partei. (…) Wie konnte es geschehen, dass einer der Hauptmitarbeiter unserer Presse diese wichtige Aufgabe übersehen hat?“ (Stalin, Bd. 5, Seite 249).

„Nur Lenin verstand, über die verwickelsten Dinge so einfach und klar, so gedrängt und kühn zu schreiben, dass jeder Satz nicht nur sprach, sondern wie ein Schuss saß“ (Stalin, Bd. 6, Seite 48). „… diese Schlichtheit und Bescheidenheit Lenins, dieses Bestreben, unbemerkt zu bleiben oder jedenfalls nicht aufzufallen und seine hohe Stellung nicht hervorzukehren – dass dieser Zug eine der stärksten Seiten Lenins ist, dieses neuen Führers neuer Massen, der einfachen und gewöhnlichen Massen der ´untersten` Schichten der Menschheit“ (ebenda, Seite 49). „Nicht lamentieren im Fall einer Niederlage – das ist jene Besonderheit in Lenins Wirken, die ihm half, eine grenzenlos ergebene und auf ihre Kraft vertrauende Armee, um sich zusammenzuschweißen“ (ebenda, Seite 51).

„Es liegt auf der Hand, dass, da es sich hier nicht um allgemeine theoretische Voraussichten, sondern um die unmittelbare praktische Führung handelt, die regierende Partei, die am Steuer steht und von den Tagesereignissen in Anspruch genommen ist, nicht die Möglichkeit hat, die Prozesse, die tief unter der Oberfläche des Lebens vor sich gehen, sofort wahrzunehmen und zu erfassen, und dass es eines Anstoßes von außen und eines gewissen Entwicklungsgrades der neuen Prozesse bedarf, damit die Partei diese Prozesse wahrnimmt und sich auf sie orientiert. Eben deshalb blieb unsere Partei in der Vergangenheit hinter den Ereignissen etwas zurück und wird auch in Zukunft zurückbleiben. Und es geht hier gar nicht um das Zurückbleiben, sondern darum, den Sinn der Geschehnisse, den Sinn der neuen Prozesse zu erfassen und sie dann entsprechend der allgemeinen Entwicklungstendenz geschickt zu lenken. Gerade so ist es um die Frage bestellt, wenn man die Dinge mit den Augen eines Marxisten betrachtet und nicht mit den Augen eines Fraktionsmachers, der überall Schuldige sucht“ (Stalin, Bd. 6, Seite 33).

„Die Furcht, dass das spontane Element entfesselt werden könnte, dass die Massen ´allzu viel zerstörenkönnten, der Wunsch, die Rolle eines Schulmeisters zu spielen, der die Massen nach Büchern zu lehren sucht, aber nicht von den Massen lernen will - das ist die Grundlage dieser Art von Aristokratismus“ (Stalin, Bd. 6, Seite 54). „Lenin:Es ist schlimm, wenn Menschen, die Revolutionäre sein wollen, vergessen, dass die normalste Ordnung in der Geschichte die Ordnung der Revolution ist`“ (ebenda, Seite 54).

„Dem ´revolutionärenWortgeklingel stellte Lenin gewöhnlich die einfachen und alltäglichen Taten gegenüber und unterstrich damit, dass ´revolutionäre Projektmacherei` sowohl dem Geist wie dem Buchstaben des wahren Leninismus widerspricht“ (Stalin, Bd. 6, Seite 165).

„Ein gefährlicher Mangel unserer Partei besteht in dem Sinken des theoretischen Niveaus ihrer Mitglieder. Der Grund ist die Unmasse praktischer Arbeit, die die Lust zum theoretischen Studium vertreibt und einer gewissen gefährlichen Sorglosigkeit – um nicht mehr zu sagen – gegenüber Fragen der Theorie Vorschub leistet“ (Stalin, Bd. 6, Seite 230).

„…man könne Leninist sein, ohne Marxist zu sein… Eine derartige Vorstellung kann man jedoch keinesfalls als richtig gelten lassen. Der Leninismus ist nicht die Leninsche Lehre minus Marxismus. Der Leninismus ist der Marxismus der Epoche des Imperialismus und der proletarischen Revolution. Mit anderen Worten, der Leninismus schließt alles ein, was Marx geschaffen hat, plus das Neue, womit Lenin die Schatzkammer des Marxismus bereichert hat und was sich notwendig aus all dem ergibt, was Marx geschaffen hat (die Lehre von der Diktatur des Proletariats, die Bauernfrage, die nationale Frage, die Partei, die Frage der sozialen Wurzeln des Reformismus, die Frage der Hauptabweichungen im Kommunismus usw.) Deshalb wäre es besser, die Frage so zu formulieren, dass man vom Marxismus oder Leninismus (was im Grunde genommen ein und dasselbe ist), nicht aber vom Marxismus und Leninismus spricht“ (Stalin, Bd. 7, Seite 214/215)

„In ihrer Arbeit im Dunkeln tappen – dazu sind die Praktiker verurteilt, wenn sie nicht den Leninismus studieren, wenn sie nicht bestrebt sind, den Leninismus zu meistern, wenn sie nicht willens sind, ihre praktische Arbeit mit der notwendigen theoretischen Schulung zu verbinden“ (Stalin, Bd. 7, Seite 215).

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