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„Schweigen über die DDR?! Nein. Niemals!“ – eine Kritik


„Schweigen über die DDR?! Nein. Niemals!“ – eine Kritik

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An dieser Stelle veröffentlich ich eine Kritik am Artikel: „Schweigen über die DDR?! Nein. Niemals!“, erschienen auf der Web-Seite: Was war die DDR?.
(Mal sehen wie lange der Hinweis auf meine Web-Seite unter diesen Artikel stehen bleibt)

Warum auf dieser Seite? Weil der Betreiber der Web-Seite Sascha‘s Welt, der in diesem Artikel, auf seine selbstgestellte Frage: „Durfte man in der DDR seine Meinung frei äußern?, vehement und wahrheitswidrig behauptet: „Selbstverständlich durfte man das. Es gab in der DDR keine Beschränkungen der Meinungsfreiheit“ mich  schon über Monate gesperrt hat, – sodass ich auf dieser Seite nicht kommentieren kann. – Der Revisionismus lebt!

Meine Kritik beginnt schon bei der Überschrift. „Schweigen über die DDR?! Nein. Niemals!“

Auch ich werde über die DDR reden und schreiben. Aber im Gegensatz zur Glorifizierung, wie dieser Artikel, werde ich es objektiv, kritisch und selbstkritisch tun, so wie ich es in fast 20 Jahre in der DDR nicht durfte. Um nicht repressiert zu werden, musste ich schweigen.

Da der Verfasser des Artikels ja gerne Kurt Gossweiler selektiv zitiert (dessen Artikel größtenteils erst nach 1989! erschienen sind [sic]), neuer Dings auch Stalin (J.W. Stalin, der treue Freund und Förderer der DDR), nach dem Stalin über viele Jahre in der DDR und der SED eine Unperson war und seine Lehren völlig ignoriert wurden (was auch zum Untergang des Sozialismus in der DDR geführt hat), möchte ich Kurt Gossweiler auch selektiv zitieren.

In „Die Entfaltung des Revisionismus in der kommunistischen Weltbewegung und in der DDR (http://kurt-gossweiler.de/?p=759), schreibt Kurt Gossweiler:

„Wir wollen hier vor allem über die DDR sprechen, über die Ursachen des Untergangs der DDR werden ja von vielen Leuten sehr gerne in der DDR selbst gesucht. Meiner Überzeugung nach kann man die Ursachen des Unterganges der DDR nicht verstehen, wenn man nicht sehr genau die Verhältnisse in der Sowjetunion und im sozialistischen Lager studiert. […]
Beginnen möchte ich mit einem Zitat aus einem Artikel von Gerhard Feldbauer in der Oktober-Nummer des wohl den meisten Anwesenden nicht unbekannten „Rotfuchs“:
‚Für die Vorbereitung einer neuen sozialistischen Offensive ist die marxistisch-leninistische Analyse der Ursachen und Gründe der Niederlage dringend erforderlich. Wir werden diese Lehren nicht ziehen können, wenn wir nicht das entscheidende Kettenglied – den Opportunismus und Revisionismus in seinen verschiedenen Ausprägungen – dabei erfassen‘.
Es geht also nicht um eine geburtstagsfeierliche Rückschau auf die DDR, sondern um die gedankliche Vorbereitung einer neuen sozialistischen Offensive auf eine neue, diesmal gesamtdeutsche Demokratische Republik. Die aber wird nicht gelingen ohne Klarheit über die Rolle des Revisionismus bei der Zerstörung der Sowjetunion und der anderen sozialistischen Staaten Europas.“

Diese Klarheit erlangt man aber nicht, in dem man Glorien über die DDR singt. Das die DDR, zu mindestens bis 1971, der bessere deutsche Staat war, ist allen Kommunisten bekannt. Wonach die Menschen heute jedoch fragen ist: – Wie konnte es geschehen, dass ein Staat, eine ganze Staatengemeinschaft, der/die doch alles hatte (Theorie, Macht, Staat, Armee), in der bis zum Ende hohe Lieder auf die Erfolge gesungen wurden, so kläglich scheiterte? Dabei spielt die Frage nach den Beziehungen zur Sowjetunion, zum sowjetischen Revisionismus, bei der Zerstörung der Sowjetunion und der anderen sozialistischen Staaten Europas, die entschiedene Rolle.

Diese marxistisch-leninistische Analyse jedoch wird bis heute von vielen nicht gemacht? Es wird nicht analysiert, sondern glorifiziert. Siehe Pkt.: „Die Freundschaft der DDR zur Sowjetunion“.

Diese „Warnung“ haben die Ewiggestrigen bis heute nicht begriffen und, ohne Beachtung zu finden, fehlt sie in den vielen neugeründeten „Kommunistischen“ Parteien. – Der Revisionismus ist nicht tot, – er lebt!

Zur ersten Behauptung: „Durfte man in der DDR seine Meinung frei äußern?“

Völlig wirklichkeitsfremd wird dann behauptet: „Selbstverständlich durfte man das. Es gab in der DDR keine Beschränkungen der Meinungsfreiheit. Allerdings war nazistische und staatsfeindliche Hetze, ebenso wie Kriegshetze, verboten. Das war in der Verfassung der DDR klar geregelt.“

Es ist eine Tatsache, dass sich der sowjetische Revisionismus, – begonnen von der Clique um Chruschtschow, mit der Verdammung Stalin und einer fast 40-jährigen sowjetischen Geschichte, – sich im ganzen sozialistischen Lager durchzusetzen begann; denn „Das Schicksal der DDR (und aller anderen soz. Staaten) war im Guten wie im Schlechten mit dem der Sowjetunion verbunden.“ (Egon Krenz: Was war und was bleibt)

Kommunisten wie Walter Ulbricht, Wilhelm Pieck, Maurice Thorez, Palmiro Togliatti, Georgi Dimitroff, um nur die hervorragendsten von ihnen zu nennen, wehrten sich gegen das Verlassen des Leninschen Kurs bei Aufbau des Sozialismus.

Das der Leninsche Kurs verlassen wurde, kann man in fast allen Publikationen von Kurt Gossweiler und anderen nachlesen. Tatsache ist auch, weil dieser Kurs nach 1956 und dem XX. Parteitag für immer verlassen wurde, scheiterte der Aufbau des Sozialismus.

„Aber eben diese Resolution (es waren zwei Jugoslawien-Resolutionen des Kominform-Büros aus den Jahren 1948 und 1949), die eine Schutzimpfung gegen die Ausbreitung des revisionistischen Bazillus gewesen war, hatte Chruschtschow durch seine verlogene Flugplatz-Erklärung 1955 unwirksam gemacht. Der Schaden, der dadurch angerichtet worden war, konnte durch die Erklärung von 1958 nicht mehr gutgemacht werden: die revisionistische Seuche war schon viel zu tief in den Organismus der kommunistischen Bewegung eingedrungen.
So also war die Situation innerhalb der kommunistischen Bewegung und in den sozialistischen Ländern beschaffen. Die führende Partei der kommunistischen Weltbewegung, die Kommunistische Partei der Sowjetunion, bislang eine zuverlässige Bastion der Verteidigung des Marxismus-Leninismus, war unter der Führung Chruschtschows zur Hauptkraft der Bekämpfung der marxistisch-leninistischen Führungen der Bruderparteien, zum Förderer und Beschützer der revisionistischen Kräfte in der kommunistischen Bewegung geworden.
(Anm.: und das zog sich hin, über Breshnew bis Gorbatschow)
Gelungen war dies durch eine staatsstreichähnliche Überrumpelung der marxistisch-leninistischen Kräfte in der KPdSU. Diese Kräfte führten einen erbitterten Kampf gegen die in die Parteispitze eingedrungenen revisionistischen Elemente, der im Juni 1957 schon fast zum Ziele geführt hatte. Auf seiner Sitzung in diesem Monat setzte das Präsidium des ZK der KPdSU mit einem Mehrheitsbeschluss Chruschtschow als 1. Sekretär ab. Doch mit Hilfe seiner Kumpane in der Parteiführung gelang es Chruschtschow, eine von seinen Anhängern dominierte ZK Tagung einzuberufen, die den Beschluss des Präsidiums des ZK rückgängig machte und seine Hauptwidersacher Molotow und Kaganowitsch zu Parteifeinden erklärte. Damit wurde die Position der gesunden Kräfte in der Parteiführung entscheidend geschwächt und die Chruschtschow-Fraktion konnte ihre Bemühungen, die KPdSU von oben bis unten in eine völlig revisionistische Partei nach dem Muster des jugoslawischen „Bundes der Kommunisten“ umzuwandeln, noch sieben Jahre, bis zum Oktober 1964, fortsetzen. Dann jedoch waren die katastrophalen Folgen seiner Politik so offenkundig geworden, dass nunmehr die Mehrheit des ZK seine Absetzung beschloss. Eine rücksichtslose Aufdeckung der tatsächlichen Rolle Chruschtschows und eine Abrechnung mit dem Revisionismus unterblieb jedoch. Mehr noch: zu seinem Nachfolger wurde sein engster Vertrauter, der von ihm selbst schon lange zum Nachfolger ausersehene Leonid Breschnew, gewählt. So konnte also unter der Oberfläche einer scheinbaren Einheit der Partei auf Leninscher Grundlage, der von der Chruschtschowfraktion implantierte Krankheitskeim weiterwuchern und den Organismus nicht nur der KPdSU, sondern der kommunistischen Bewegung insgesamt zerfressen.“
Kurt Gossweiler: Stärken und Schwächen der SED im Kampf gegen den Revisionismus (http://kurt-gossweiler.de/?p=757#more-757)

Das sind die Tatsachen. Der Revisionismus der KPdSU wucherte unter der Oberfläche weiter und suchte sich nach und nach, Gesinnungsgenossen in allen Parteien der sozialistischen Länder, – auch in der DDR. Die revisionistische Politik wurde, unter Führung der KPdSU, zur Staatsdoktrin in allen sozialistischen Ländern und Parteien.

Analysierten nun Kommunisten, die keine Revisionisten geworden waren, diese falsche Politik, so wurden sie automatisch zu Gegner des „Sozialismus“ erklärt, – denn sie betrieben „staatsfeindliche Hetze“. Man brauchte in keinster Weise „nazistische“ oder „Kriegshetze“ zu betreiben, sondern nur den immer stärker werdenden Revisionismus marxistisch-leninistisch zu analysieren und schon wurde man von den Revisionisten, zum Feind des Sozialismus und der DDR erklärt.

Ich kenne einige Kommunisten, die Kommunisten geblieben sind, die den Kurs der SED, vor allen Dingen unter dem wachsenden Druck aus Moskau, scharf kritisierten und aus der Partei austraten oder rausgeschmissen wurden. Sie hatten alle unter Repressalien zu leiden; – selbst Kommunisten, die Jahre lang für ihre kommunistischen Ideale im KZ waren.

Im Revisionismus, genauso wie in Klassengesellschaften, ist es nicht möglich seine marxistisch-leninistische Meinungsäußerungen zu sagen oder zu schreiben. Da die marxistisch-leninistische Meinungsäußerungen im Gegensatz zum Revisionismus stehen, werden sie genauso unterdrückt wie in Klassengesellschaft. Je mehr sich der Revisionismus, bei der Restauration des Kapitalismus durchgesetzt hatte, umso mehr werden diese unterdrückt; – bis diese Stimmen schließlich verstummen.

„Die Hauptursache (für den Untergang des Sozialismus) habe ich schon genannt: Die wirtschaftliche Entwicklung erfüllte nicht die Erwartungen der Leute und die Versprechungen der Partei. Statt stetigem Aufschwung trat von einem bestimmten Punkt (nach Verlassen des Leninschen Kurses) an ein Abschwung ein, verschlechterte sich die Versorgung, gab es auf bestimmten Gebieten doch Preiserhöhungen, verschlechterten sich die Arbeitsbedingungen in den Betrieben, wurden zwar auf der einen Seite viele neue Wohnungen gebaut, wurde aber auf der anderen dem Verfall der Altbausubstanz kein Einhalt geboten, kurzum, das Leben wurde statt leichter und reicher – belastender und ärmer.
Das alles wäre aber noch zu ertragen gewesen, wenn die Partei den Menschen offen die Ursachen für diese negative Entwicklung dargelegt und mit ihnen darüber beraten hätte, wie man die Situation meistern könnte.
Doch die Parteiführung ging einen anderen Weg. Sie ließ über die Medien verbreiten, dass alles in Ordnung sei, dass die Pläne erfüllt und übererfüllt würden, dass das Land von Erfolg zu Erfolg schreite – kurz, zwischen dem, was die Menschen tagtäglich im Betrieb, auf den Straßen, in den Läden und Verkehrsmitteln erlebten, und dem, was ihnen abends vom Bildschirm in den Nachrichten entgegentrat, klaffte ein Abgrund. Die Medienpolitik der Partei musste die Menschen empören, weil sie sich nicht nur belogen, sondern auch veralbert, nicht ernst genommen sahen. Sie verloren das Vertrauen zur Partei, die ihnen nicht die Wahrheit sagte, und öffneten nicht nur ihre Ohren, sondern schenkten auch ihren Glauben den Westmedien, deren Berichte über den DDR-Alltag in vielem dem, was sie kannten, näherkam, als die eigenen Sender.
Wie schrecklich weit Erich Honecker dem Denken und Fühlen der DDR-Bürger und von denen insbesondere der Jugend entfernt war, wurde besonders deutlich, als er zu einem Jahrestag des 13. August 1961, dem Tag der Errichtung der „Mauer“ in Berlin, erklärte, die Mauer werde „noch 100 Jahre stehen“, wenn nötig. Er, der einst an der Spitze der Jugendorganisation der Freien Deutschen Jugend gestanden hatte, hatte keinerlei Empfinden dafür und offenbar auch keine Kenntnis davon, dass die DDR-Jugend der 80er Jahre die Mauer längst nicht mehr als Schutzwall empfand, sondern als eine Gefängnismauer, die sie lieber heute als morgen beseitigt sehen würde.
Die Kluft zwischen Partei und breiten Teilen des Volkes war groß geworden, und auch in der Partei selbst verlor die Parteiführung immer mehr an Vertrauen bei den einfachen Mitgliedern.“
Kurt Gossweiler: Stärken und Schwächen der SED im Kampf gegen den Revisionismus (http://kurt-gossweiler.de/?p=757#more-757)

Weiterhin wird im Artikel behauptet: „Darüber hinaus ist es eine Tatsache, daß nur derjenige imstande ist, die richtigen Entscheidungen zu treffen, der über die nötige Sachkenntnis verfügt. Kein auch nur halbwegs gebildeter Mensch wird das bestreiten. Und so wird sicherlich jeder Verständnis dafür aufbringen, daß – um des gesellschaftlichen Fortschritts willen – Irrtümer und fehlerhafte Ansichten irgendwann korrigiert werden müssen.“ [sic]
(Anm.: wurden sie aber nicht, – bis zum Untergang der DDR und auch darüber hinaus.)
„Mit dem gesellschaftlichen Sein entwickelt sich auch das Bewußtsein. (Von „Bevormundung“ kann hier jedenfalls keine Rede sein!)“

Bleibt die Frage: Was ist die „nötige Sachkenntnis“ um „richtigen Entscheidungen zu treffen und hat sich „mit dem gesellschaftlichen Sein auch das Bewusstsein entwickeln?“ Meiner Meinung nach, durch das gesellschaftliche Sein, von einem sozialistischen zu einem revisionistischen Bewusstsein. Bei vielen bis heute!

Meiner Meinung nach gab uns Marx, Engel, Lenin und, der Anwender des Leninismus, Stalin, die nötige Sachkenntnis. Stalin aber wurde, durch die Rede Chruschtschow, in der ganzen Kommunistischen Weltbewegung diskreditieret und der Leninschen Kurs wurde 1956 abgebrochen.

„Aber dennoch ist es Tatsache, dass der Kurs der Chruschtschow-Gruppe von 1953 an bis zum Sturz Chruschtschows im Oktober 1964 der Kurs der KPdSU blieb, und selbst danach wurde seine Absetzung nicht damit begründet, dass er eine falsche, dem Marxismus-Leninismus zutiefst zuwiderlaufende Politik betrieben hatte, – was der Wahrheit entsprochen hätte und notwendig gewesen wäre, wenn man auf den Leninschen Kurs hätte zurückkehren wollen. […] (s.a. ND v. 16.10.1964).
In den folgenden Tagen wurde von der Parteiführung, – an deren Spitze mit Leonid Breschnew der Mann gestellt worden war, den schon Chruschtschow selbst als seinen Nachfolger ins Auge gefasst hatte, – nachdrücklich betont, dass sich die Partei weiterhin von den Beschlüssen des XX. Parteitages und der nachfolgenden Parteitage, – die alle den Stempel Chruschtschows trugen! – leiten lassen werde.
(Kurt Gossweiler: „Die Entfaltung des Revisionismus in der kommunistischen Weltbewegung und in der DDR (http://kurt-gossweiler.de/?p=759)

Die revisionistische Entwicklung ging unter der Führung von Breshnew weiter und führte letztendlich zum Verrat eines Gorbatschows und zu den Konterrevolutionen 1989/90 im ganzen sozialistischen Lager.

Zum Schluss noch ein Zitat von Lenin und zwei von Stalin (die in der DDR nicht zur Kenntnis genommen wurden):

„Alle revolutionären Parteien, die bisher zugrunde gegangen sind, gingen daran zugrunde, daß sie überheblich wurden und nicht zu sehen vermochten, worin ihre Kraft bestand, daß sie fürchteten, von ihren Schwächen zu sprechen. Wir aber werden nicht zugrunde gehen, weil wir nicht fürchten, von unseren Schwächen zu sprechen, und es lernen werden, die Schwäche zu überwinden.“
(W.I. Lenin)

„Die Partei geht zugrunde, wenn sie ihre Fehler verheimlicht, wunde Punkte vertuscht, ihre Unzulänglichkeiten bemäntelt, indem sie ein falsches Bild wohlgeordneter Zustände zur Schau stellt, wenn sie keine Kritik und Selbstkritik duldet, sich von dem Gefühl der Selbstzufriedenheit durchdringen läßt, sich dem Gefühlt der Selbstgefälligkeit hingibt und auf ihren Lorbeeren auszuruhen beginnt.“
(J.W. Stalin)

Lenins und Stalins Worte hatte bis 1953 ihre volle Gültigkeit.

Und noch ein Zitat, das ich ganz besonders liebe, weil es meine Erfahrungen aus über 20 Jahre Kampf gegen den Revisionismus widerspiegelt:

„Wenn dich der Klassenfeind lobe, hast du alles falsch gemacht, wenn er dich aber mit „Kübeln voll Jauche“ übergieße, hast du alles richtig gemacht.
(J.W. Stalin)

Demnach habe ich alles richtig gemacht. War ich in der DDR nur „nicht linientreu“ und zum Schweigen verurteilt, übergießen mich heutige Revisionisten mit „Kübeln voll Jauche“ oder sperren mich, wo sie nur können.

Ich kann nur immer wieder empfehlen, Kurt Gossweiler, der all das, was ich seit Ende der 1960er Jahre dachte, so treffend formulierte (obwohl Kurt Gossweiler manchmal auch nicht in die Tiefe geht, seine Parteidisziplin verbietet das) – und all die anderen kritischen Marxisten-Leninisten, – nicht nur selektiv zu lesen, sondern „mit allen Konsequenzen“ und das Wissen von Marx, Engel, Lenin und Stalin in die Analysen und Betrachtungen einfließen zu lassen.
Wir haben die einmalige Möglichkeit, die Praxis (Geschichte) an den Theorien der Klassiker nachzuvollziehen.

Zu den anderen Aussagen des Artikels, nehme ich an anderer Stelle Kritik.

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