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Der siegreiche 27. Juli 1953


Der siegreiche 27. Juli 1953

karstenschoensee, 27. Juli 2020

Am 27. Juli 1953 wurde der sogenannte Koreakrieg, der in der DVRK „Vaterländischer Befreiungskrieg“ genannt wird, mit einem Waffenstillstandsabkommen siegreich beendet. Dieser Interventionskrieg, in dem der US-Imperialismus seine Vorherrschaft über die ganze koreanische Halbinsel mit Hilfe seines südkoreanischen Marionettenregime um Ri Syng Man erringen wollte, dauerte vom Juni 1950 bis Juli 1953. Den internationalen Hintergrund des Koreakrieges und die Machenschaften des US-Imperialismus gegen die DVRK erläutert Genosse J.W. Stalin in einem „Interview mit dem Korrespondenten der Prawda vom 17. Februar 1951“ (also inmitten des Koreakrieges) folgendermaßen:

jw-stalin

„Wenn England und die Vereinigten Staaten von Amerika die friedlichen Vorschläge der Volksregierung Chinas endgültig ablehnen, dann kann der Krieg in Korea nur mit einer Niederlage der Interventen enden. […] Natürlich gibt es in den Vereinigten Staaten von Amerika, in England ebenso wie auch in Frankreich aggressive Kräfte, die nach einem neuen Krieg lechzen. Sie brauchen den Krieg, um Überprofite zu erzielen, um andere Länder auszuplündern. Das sind die Milliardäre und Millionäre, die den Krieg als Einnahmequelle betrachten, die kolossale Profite einbringt.

Sie, die aggressiven Kräfte, halten in ihren Händen die reaktionären Regierungen und lenken sie. Gleichzeitig aber fürchten sie ihre Völker, die keinen neuen Krieg wollen und für die Erhaltung des Friedens sind. Deshalb bemühen sie sich, die reaktionären Regierungen zu benutzen, um ihre Völker durch Lügen zu umgarnen, sie zu betrügen und einen neuen Krieg als einen Verteidigungskrieg, die friedliche Politik der friedliebenden Länder aber als eine aggressive darzustellen. Sie bemühen sich, ihre Völker zu betrügen, um ihnen ihre aggressiven Pläne aufzuzwingen und sie in einen neuen Krieg hineinzuziehen.

Eben deshalb fürchten sie die Kampagne zur Verteidigung des Friedens, in der Angst, diese Kampagne könnte die agressiven Absichten der reaktionären Regierungen entlarven. Eben deshalb durchkreuzten sie die Vorschläge der Sowjetunion über den Abschluß eines Friedenspaktes, über die Beschränkung der Rüstungen und über das Verbot der Atomwaffe, denn sie befürchten, die Annahme dieser Vorschläge würde die aggressiven Maßnahmen der reaktionären Regierungen vereiteln und das Wettrüsten unnötig machen. Womit wird dieser Kampf der aggressiven und der friedliebenden Kräfte enden?

Der Frieden wird erhalten und gefestigt werden, wenn die Völker die Erhaltung des Friedens in ihre Hände nehmen und ihn bis zum äußersten verteidigen. Der Krieg kann unvermeidlich werden, wenn es den Kriegsbrandstiftern gelingt, die Volksmassen durch Lügen zu umgarnen, sie zu betrügen und sie in einen neuen Weltkrieg hineinzuziehen.“ (J.W. Stalin, Werke Band 15, Dortmund, 1979, S. 239-243)

Einen guten Überblick über den Verlauf des Vaterländischen Befreiungskrieges in Korea bildet die Schrift von Olaf Groehler „Der Koreakrieg 1950 bis 1953. Das Scheitern der amerikanischen Aggression gegen die KDVR“, Militärverlag der DDR, Berlin/DDR, 1982. Diese Schrift ist auch als Nachdruck in der Schriftenreihe der Kommunistischen Partei Deutschlands (KPD) erschienen. Weitere Hintergründe liefern die beiden folgenden Zusammenstellungen aus den Werken KIM IL SUNGs:

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Kim Il Sung: Den bewaffneten Überfall der US-Imperialisten zurückschlagen und den Sieg im Vaterländischen Befreiungskrieg erringen (1950-1953), Pyongyang, Juche 104 (2015), PDF-Datei

Kim Il Sung: Über den historischen Sieg im Vaterländischen Befreiungskrieg und die Aufgaben der Volksarmee (1953), Pyongyang, PDF-Datei

Weiter sei auf eine Fotostrecke mit Bildern aus und über den Vaterländischen Befreiungskrieg hingewiesen (Link)

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