Defa-Filme


Ich weiß nicht wie lange es dauert bis die Profitgier zuschlägt und ich die Filme wieder löschen muss – aber ich versuche es mal.

 

Heute (30.05.2018) wurde „Leichensache Zernik“ durch eine „Deaktivierungsanfrage wegen Urheberrechtsverletzung 🙂 der DEFA-Stifung“ gesperrt und mit der Schließung des Kanals gedroht.
Nachdem man uns die volkseigenen Filme geklaut haben, sperrt man sie nun. So geht Kapitalismus!
Sie können die Filme zwar sperren – sie aber uns nicht nehmen!


Ich habe daraufhin alle Aktivitäten auf YouTube eingestellt und die anderen Filme gelöscht. Ich kehre hiermit YouTube den Rücken.
(Darum sind die Filme hier auch nicht mehr zu sehen!)


Was nicht ausschließt, dass ich weit auf „der Jagt“ nach DEFA-Filmen bin. Alle und überall können sie die Filme nicht sperren! Wie sagte Kurt Maetzig so richtig: „Ein paar Filme werden bleiben“, abgewandelt: „Ein paar Filme werden sich immer finden lassen!“

 

Zement Teil 1 Defa-1973

 

Zement Teil 2 Defa-1973

 

Das Lied vom Trompeter Defa-1964

 

Der Rat der Götter Defa-1950

 

 Mohr und die Raben von London Defa-1969

Blaue Wimpel im Sommerwind Defa-1952

 

Der Mensch muss auch Wohnen DFF, Studio Halle-1974

Der Mensch muss auch wohnen, ist eine Reportage über das Altersleben in Halle-Neustadt vom DFF, Studio Halle, aus dem Jahr 1974. Keine sehr gut. Mir geht es auch nicht um die Qualität dieser Reportage, sondern um das was in ihr ausgesagt wird. Beispiel: Herr Braune: „Wir bezahlen für die Wohnung (wahrscheinlich eine der größten Wohnung, die es in Halle-Neustadt gibt) 112,70 Mark der DDR; davon wurde der Familie von der Abteilung Sozialwesen 90,- Mark erlassen, sodass sie nur noch 22,70 Mark bezahlen muss. Ich bezahle für eine 21/2-Zimmerwohnung heute 527,50 Euro. In der DDR gab es auch noch eine Sozialklausel bei den Fernseh-Gebühren. Heute bezahlt jeder (mit Ausnahme von H-4-Empfänger), ob man nun 50.000 Euro oder nur 500 Euro bekommst (nicht verdienst), 17,50 Euro Rundfunkgebühren. Und mir will man erzählen, dass die DDR ein Unrechtsstaat war.

 

Leichensache Zernik Defa-1972

Leichensache Zernik ist ein vom Defa-Studio für Spielfilme produzierter Kriminalfilm aus dem Jahr 1972. Der Progress Film-Verleih schrieb über diesen Film:
„Der Film knüpft an die Tradition von Affaire Blum (Defa) an, die im gleichen Jahr gedreht wurde, in dem Leichensache Zernik spielt. Durch die gelungene Verbindung von Dokumentar- und Spielszenen entstand ein spannendes Zeitdokument, das nicht mit Humor spart.“
Übergeordnete Thematik sind die Kompetenzrangeleien zwischen Polizeidienststellen der Berliner Sektoren sowie die Spaltung der sektorenübergreifenden kriminalistischen Tätigkeit im Zusammenhang mit der sogenannten Stumm-Polizei. (Wikipedia)

Anmerkung: Es waren keine „Kompetenzrangeleien”, sondern eine bewusste Diffamierung und Sabotieren der Zusammenarbeit der Polizei in den vier Sektoren von Berlin, durch Franzosen, Engländer, Amerikaner und ehemaligen Nazis; die in der Berliner Polizei genauso wieder unter gekommen waren wie Hunderttausende Nazis in der BRD, in Wirtschaft, Wissenschaft, Verwaltung, Bildungswesen, Polizei, Gesundheitswesen, Justiz und Politik.
Nach der verlogenen Rede von Winston Churchill in Fulton/USA, am 5. März 1946, fand genau das auch in Berlin statt, von dem einmal Warren Buffett, ein US-Multimilliardär (2005), schreiben wird:
„Es herrscht Klassenkrieg, richtig, aber es ist meine Klasse, die Klasse der Reichen, die Krieg führt, und wir gewinnen.“
Der von den westlichen Imperialisten/Faschisten vom Zaun gebrochene „Kalte Krieg” gegen die sozialistischen Staaten, begann zu dieser Zeit erst so richtig – 1948.

 

 

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