Zensierte Kommentare


Unter einem Artikel auf KenFM habe ich geschrieben,

Tagesdosis 16.2.2018 – „Sie können ihm glauben. Er ist von der CIA“ (Podcast)

„Würde man die Nürnberger Prinzipien des Kriegsverbrecherprozess an die westlichen Regierungen anwenden, doch noch viel mehr an die Geheimdienste CIA und MI5, so müsste es schon längst einen neuen Kriegsverbrecherprozess gegeben haben. Das es nicht so ist, ist ein Zeichen dafür, das die westliche Wertewelt schon lange alle Werte über Bord geworfen hat und schnurstracks auf den Faschismus zu marschierte.
Seit den 1990er Jahren wird das Völkerrecht von allen Nato-Staaten mit Füßen getreten und Kriege geführt, wann immer sie unter Führung der USA, es wollen.
Der Strafgerichtshof in Den Haag ist eine Farce; zur Farce gemacht von den USA, die immer dann Menschenrechte einfordern, wenn sie für die US-Konzern-Interesse nutzbar gemacht werden können.“

Dieser Kommentar wurde zensierte und drei weitere Kommentare wurden gelöscht.
Es ist sinnlos überhaupt noch auf diese Blogs zu kommentieren.

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Unter dem Artikel auf RT deutsch:

Russland

Kommunisten wollen Dserschinski-Denkmal wieder: „Symbol für Ehrlichkeit und Selbstlosigkeit“

7.12.2017, 13:59 Uhr

… schreibt der User mit dem Namen: Cethegus Caesarius:

Werde dich dran erinnern wenn du das nächste mal behauptest die Verbrechen der bolschewistischen Gewaltherrschaft wären erfunden und nur westliche Propaganda.“

Mein zerstückelter Kommentar:

Das es unter meinem Kommentar steht, darf ich darf mal für „Kundorfer“ (ein andere User) antworten?!

Verbrechen der bolschewistischen Gewaltherrschaft“ hat es nie gegeben.

Verbrechen in der Oktoberrevolution oder in der Zeit danach, hat es in Einzelfällen sicherlich auch gegeben. Daraus eine „bolschewistischen Gewaltherrschaft“ zu machen ist Nazi-Demagogie. Denn mit den gleichen Argumenten verteufelten schon die Nazis die Sowjetunion.

Schlimmer noch, von dieser „Argumentation“ der Nazis, bis in die heutige Zeit führt eine geradlinige Spur.

Andrea Schöne beschreibt dies in ihrer, von den westlichen Medien völlig totgeschwiegenen, wissenschaftlichen Arbeit: „Geschichtslügen: Fundamente des Anti-„Stalinismus“ (Quelle: offen-siv):

Alles begann 1925 mit Hitlers „Mein Kampf“ und der späteren Formulierung der wichtigsten Kriegsziele des deutschen Faschismus. „Um den kriegerischen Feldzug propagandistisch vorzubereiten, startete Goebbels eine Hetzkampagne gegen die Bolschewiken der Ukraine, die angeblich ihr Volk einer bewusst von Stalin provozierten Hungerkatastrophe auslieferten.“

William Hearst, dem Gründer der Regenbogenpresse in den USA war einer der Ersten der in dieser Hetzkampagne zur Seite stand.

1934 wurde der ultra-konservative Nationalist und Antikommunist Hearst von Hitler als Gast und Freund empfangen. Nach diesem Besuch waren Hearsts Zeitungen (13 Millionen Auflage pro Tag) plötzlich voll von Horrorstories über die Sowjetunion – von angeblichem Völkermord über Fälle von Sklaverei, einer im Luxus schwelgenden Führung etc. Das Material lieferte die Gestapo.“

Es ist bekannt, dass die dreißiger Jahre von heftigen Auseinandersetzungen auf dem Lande geprägt waren (120 Millionen Bauern).

Insbesondere die Zusammenstöße mit rechten Nationalisten in der Ukraine führten zu heftigen Nahrungsmittelengpässen. Aber es war gerade diese reaktionäre Clique, die die Nazis während der Besatzung in ihrem Völkermord an den Juden unterstützte und nach dem Zweiten Weltkrieg im U.S.-amerikanischen Exil zynischerweise die Mähr vom „ukrainischen Holocaust“ in die Welt setzte, der auch noch der Opferzahl der Juden entsprach: 6 Millionen.“

Die Lügen (und alle anderen) der Nazis überstanden den Zweiten Weltkrieg, indem sie vom amerikanischen und vom britischen Geheimdienst (CIA und MI5) kultiviert wurden und immer einen bevorzugten Platz in der Propaganda gegen die Sowjetunion einnahmen. Auch McCarthys Hexenjagd in den fünfziger Jahren basierte auf den Märchen der Millionen Hungertote in der Ukraine.“

Seit dem ist der Markt voll von anti-kommunistischen und anti-sowjetischen Literatur, Filmen und Videos.

Conquest und Solschenizyn, Roy Medwedew, Thomas Walker, alias Robert Green, Viktor Suworow alias Wladimir Resun und wie sie alle heißen, sind doch keine Einzelfall. Hunderte Millionen wurden ausgegeben, um den Sozialismus zu verteufeln, das ist Klassenauftrag der herrschenden Klasse. Schon 1953 erschienen die ersten Bücher, finanziert von in die USA geflüchteten ukrainischen Nazi-Kollaborateuren.

Ein Lichtblick in dem immer wieder neu aufgelegten Lügengespinst ist die Veröffentlichung von Douglas Tottle, einem kanadischen Journalisten, dessen Buch mit dem Titel „Fälschung, Hunger und Faschismus, Der Mythos vom ukrainischen Völkermord von Hitler bis Harvard, 1987 in Toronto erschien und materialreich die hartnäckig konservierte Lügenpropaganda widerlegte.“

Während der US-Präsidentschaft von Ronald Reagan in den Achtzigern wurde dieselbe Propaganda-Platte erneut aufgelegt. Daran beteiligt, von kleinsten Journalisten bis hin Harvard-Professors der Geschichtswissenschaft, hier sollte man lieber schreiben: Geschichtsklitterung. Alle Vasallen und Lakaien der Monopol-, Finanz- und Medien-Bourgeoisie beteiligten sich, systembedingt, daran.

Einer der schlimmsten Demagogen war das ehemaligen Mitglied des britischen Geheimdienstes, Robert Conquest, seines Zeichens Professor an der Stamford University in Kalifornien.

Für dieses Werk (Buch) erhielt Robert Conquest 80.000 US-Dollar von der faschistischen Ukraine National Organisation, die 1942 in der Ukraine eine Partisanenarmee zur Unterstützung der Nazis aufbaute und deren Mitglieder zum größten Teil als Polizisten, Hinrichtungskommandos, Partisanenjäger und örtliche Verwaltungsbeamte für die Gestapo oder die SS gearbeitet hatten. Diese Organisation finanzierte im übrigen auch 1986 einen Film mit dem Namen „Harvest of Despair“ (wörtlich: Ernte der Verzweiflung), der u.a. auf Conquests Material basiert. Zu jenem Zeitpunkt hatten die angeblichen Hungertoten der Ukraine bereits eine stattliche Zahl von 15 Millionen erreicht.“

Und Heute?

Als Gorbatschow die Archive öffnete zerbrach die Opferlegende, wie der offizielle Bericht über das sowjetische Strafsystem zeigt.

Als im Jahre 1990 schließlich Gorbatschow die Archive des Zentralkomitees der KPdSU für historische Studien öffnen ließ, geschah etwas sehr Merkwürdiges: Die so lange Zeit ersehnte Öffnung der Archive, die allen Todesopferspekulanten die endliche Bestätigung ihrer mühsamen Rechnereien verheißen hatte, wurde plötzlich mit völligem Desinteresse und Grabesstille in den Medien quittiert.

Die Forschungsergebnisse, die die russischen Historiker W.N. Zemskow, A.N. Dugin und O.W. Xlewnjuk seit 1990 in wissenschaftlichen Fachzeitschriften vortrugen, blieben völlig unbeachtet. Die Forschungsergebnisse gelangten nie über die engen professionellen Kreise der Fachzeitschriften hinaus und waren damit unfähig, die allgemeine Opferhysterie der großen Medien auch nur anzukratzen.

Auch im Westen wurden die Ergebnisse der Archivöffnung ignoriert (warum wohl!) und fanden sich weder in den großen Blättern der Printmedien noch in irgendeinem Fernsehsender. Die linke Presse dokumentierte ebenfalls wenig sichtbares Interesse an den Forschungsergebnissen, nicht zu reden von offizieller Revidierung bis dato unkritisch kolportierter Schauermärchen zum Thema „Verbrechen des Stalinismus“.

Als einzigen veröffentlichte die französischen Zeitschrift „L’Histoire“ und Zeitschrift „American Historical Review“ von J. Arch Getty, Riverside, G.T. Rettersporn, sowie Zemskow diese Forschungsergebnisse.

Mario Sousa (ein schwedische Autor) weist in diesem Zusammenhang ausdrücklich darauf hin, daß keiner der beteiligten Forscher dem sozialistischen Lager zuzurechnen ist, es sich vielmehr um bürgerliche, zum Teil offen reaktionäre Forscher handelt – mit dem entscheidenden Unterschied allerdings, daß diese ihre wissenschaftliche Integrität über jede ideologische Befangenheit stellen, d.h. keine Datenfälschung im Interesse ihrer ideologischen Orientierung bzw. ihres Geldbeutels betreiben.“

Mehr erfahren im der o.g. wissenschaftlichen Arbeit.

Nach meinem Wissen wird unsere heutigen Welt wieder in antagonistischen Klassen, unterteilt, der herrschend Klasse, der Kapitalisten, und der unterdrückten Klasse, der Lohnabhängigen, zwischen denen wieder ein unbarmherziger „Krieg“ entbrannt ist. Wie schriebt der Multimilliardär Warren Buffett 2015: Es herrscht Klassenkrieg, richtig, aber es ist meine Klasse, die Klasse der Reichen, die Krieg führt, und wir gewinnen.“

Zu der Führung dieses Klassenkrieges hört, dass „Waschen der Gehirne“ der Unterdrückten und Ausgebeuteten. Dazu muss der heutige Kapitalismus die Mythen, die Lügen, die ganze Nazi-Demagogie, aufrecht erhalten. Dem Volk muss jegliche Alternative ausgetrieben werden. Denn nichts wäre schlimmer für sie, als ein wissendes und denkendes Volk, das irgend einmal sagt: „Es reicht, auf die Barrikaden“.

Verstehe diesen (langen) Text nicht als Belehrung, oder als ein Versuch dich zu überzeugen. Ich bin alt genug um zu wissen, dass man Gehirnwäsche (nicht persönlich nehmen) und Indoktrination, die zu einem Standpunkt geführt haben, nicht mit einem Artikel auslöschen kann. Hier muss sich jeder selbst fragen: „Wem nützt das alles, den Herrschenden oder den Unterdrückten?“ Erkennt man sich als „Hammer“ oder als „Amboss“.

Für mich war diese Frage mein Leben lang beantwortet.

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Weiter schreibt der User Cethegus Caesarius:

Allein daran das ein fehlerhafter Mensch so überhöht dargestellt wird zeigt sich das die Menschen die Stalin heute noch feiern und in Schutz nehmen indoktriniert sind und keinen freien Willen haben. Die Kommunisten widersprechen sich ja sogar gegenseitig in der Charakterisierung Stalins. Die einen sagen ja er war paranoid und hat Fehler gemacht aber er hatte gute Gründe für alles was er tat. Die anderen verehren ihn wie einen Gott und reagieren wie Inquisitoren bei Kritik und möchten am liebsten jeden auf den Scheiterhaufen stellen der nicht zu 100% ihrer Meinung ist bzw. sich ihrer Meinung unterwirft. Dein Genosse Kuhndorfer der Gulagkommandant hat seine Gesinnung offen gezeigt. Sätze wie dieser sind der einzig nötige Beweis für die totalitäre Grundausrichtung eurer Ideologie und das man Menschen eurer Sorte niemals politische Macht geben darf es sei denn man will das es weiter geht mit Diktatur Deportation Massenmord und eiserner Unterdrückung.“

Mein zerstückelter Kommentar:

Wie ich sehe haben Sie sich entschieden, und wünschen sich das sicherlich sehr, „Hammer“ zu sein, um die Metapher aus meinen Kommentar aufzugreifen, obwohl ich aus Ihren Kommentare entnehmen kann, das Sie sich auch nur als „Amboss“ fühlen.

Im Gegensatz zu Ihnen, weiß ich, dass ich erst seit 1989 zum „Amboss“ wurde.

„“ein fehlerhafter Mensch so überhöht dargestellt … Menschen die Stalin heute noch feiern und in Schutz nehmen indoktriniert … keinen freien Willen haben … Kommunisten widersprechen sich ja sogar gegenseitig … „paranoid und hat Fehler gemacht … gute Gründe für alles … Gott, Inquisitoren bei Kritik … Scheiterhaufen stellen … ihrer Meinung unterwirft.“

Zitate:

Im Ergebnis wurde vom Kurs einer Weltrevolution abgewichen und ab der Mitte der zwanziger Jahre ging die Sowjetunion von dem Programm der „Weltrevolution“ zum Programm des „Sozialismus in einem Land“ über. Die Weltrevolution und der Weltkrieg – das sind die Hauptmittel, mit deren Hilfe sich das globalistische Projekt verwirklicht. So riss Stalin in dem Moment die Pläne der Globalisten ein, dabei nicht nur die der rechten Globalisten – den Finanzmaklern der modernen Welt, sondern auch der linken Globalisten – denen der Komintern.“

Stalin durchkreuzte das zweite Mal die Pläne der Globalisten, als wir das Rückgrat der Wehrmacht brachen und Hitlerdeutschland besiegten. … Da es durch Stalin zerstört worden war – war das zweifellos auch ein Schlag gegen die Globalisten.“

Es gibt noch eine Sache, warum der Westen Stalin hasst: Unter seiner Leitung wurde die Sowjetunion wieder aufgebaut. 1953 starb Stalin oder wurde ermordet, aber schon in der Mitte der fünfziger Jahre, dass heißt zu einem großen Teil während Stalins Leben, war die Sowjetunion wieder aufgebaut und wurde eine Supermacht.

Das sind die drei Schläge Stalins gegen die Globalisten, und das können sie ihm nicht verzeihen.“

Dafür wird er, von den „linken Globalisten“ bis heute noch kritisiert und spalte die „Linke“ zu tiefst (Prof. Dr. Kurt Gossweiler schreibt nicht um sonst vom „Antistalinismus – das Haupthindernis für die Einheit aller Kommunisten“. Das nur nebenbei.) und den rechten Globalisten „mit Kübel voller Jauche übergossen“.

Stalin zeigte den sehr richtigen Weg: Er zeigte, dass es nicht möglich ist, den Globalisten, Globalisatoren und der Globalisation mit Nationalstaaten zu widerstehen, weil sie einfach nicht riesig genug sind. Das müssen bedeutende übernationale imperiumähnliche Gebilde … sein, damit sie ökonomisch selbständig sind.

Zerstört durch den Chruschtschow´schen Revisionismus.

Das Problem liegt nicht darin, dass Stalin den Globalisten im Weg stand, sondern darin, dass ein großes System „Russland“ den Globalisten im Wege war und in ihm fanden sich Kräfte, die diesen Widerstand artikulieren konnten. Die Interessen der Mannschaft Stalins fielen mit denen der Macht zusammen, die in dem zerschlagenen Russland des Bürgerkrieges noch übrigblieb.“

Weiterlesen im Artikel, Prof. Dr. Andrej Fursow im Gespräch mit Sergey Tabarinzew-Romanow: „Über die Globalisation, Stalin und die Neuen Imperien“

(https://hesikamiscellaneous.wordpress.com/2013/04/01/uber-die-globalisation-stalin-und-die-neuen-imperien/ )

Soviel zu einen „fehlerhafter Mensch“ der überhöht darstellen wird, von denen die indoktriniert sind und „keinen freien Willen“ haben. Ich nenne das wissenschaftliche Analyse.

Oder wollen Sie schreiben, dass Prof. Fursow indoktriniert ist? Das er ein „fehlerhafter Mensch“ wird er, im Gegensatz zu den vielen Selbstgefälligen und Selbstgerechten, selbst wissen.

Der Artikel: Die Entstalinisierung Russlands von Prof. Fursow“

(https://de.sputniknews.com/german.ruvr.ru/radio_broadcast/36881456/54657293/ )

… ist auch sehe interessant. (den Sie wirklich mal lesen sollten, wenn ihnen Russland so dicht am Herzen liegt, wie Sie immer schreiben)

Das war nur zwei Artikel. Ich könne Ihnen, wenn Sie Russisch können, weiter 12-15 nennen, von genauso vielen Autoren. Stalin wird immer populärer in Russland, auch wenn man für seine „Opfer“ in Moskau, ein Denkmal enthüllt hat. Das eine ist Politik, das andere ist die wissenschaftliche Analyse der vorhanden Realitäten.

Das Stalin auch im Volk immer populärer wird, zeigen und beweisen Aussage Fursow im Artikel: „Die Entstalinisierung Russlands“:

Ich wiederhole es – den Namen Stalins verbindet man mit sozialer Gerechtigkeit, besonders vor dem Hintergrund der erschreckenden sozialen Ungerechtigkeit, in der wir leben. Den Namen Stalins verbindet man mit dem Sieg im Krieg, und zwar in einem Krieg, in dem es um die Existenz des russischen Volkes ging; der heutige Hintergrund dieses Sieges, auch des Großmachtstatus der UdSSR – das ist die Situation der Russischen Föderation, die die gestrigen Satelliten ankläffen können. In einer solchen Situation wird Stalin das Symbol aller Siege Russlands im 20. Jahrhundert, der jahrhundertelangen Stärke Russlands. Er ist das Symbol des Sieges und der sozialen Gerechtigkeit. Und wie sehr sich auch jene, die sich für die Entstalinisierung einsetzen, bemühen sollten, die Figur Stalins wird wachsen und einen immer größeren Maßstab gewinnen. Alles ist so, wie es Stalin vorausgesagt hatte: wenige Monate vor seinem Tod bemerkte er, sobald er sterbe, werde man sein Grab mit viel Schmutz überhäufen, doch letztendlich werde der Wind der Geschichte das alles wegwehen. Heute kommt dieser Wind auf – ein kalter Ostwind. Und in dieser Beziehung sind die Versuche der Initiatoren der Entstalinisierung lächerlich – je mehr sie versuchen werden zu beweisen, welches Ungeheuer Stalin gewesen sei und welche schlechte Gesellschaftsordnung er geschaffen habe, desto mehr wird die Überzeugung der Menschen erstarken, dass Stalin etwas Positives, Erhabenes und Gerechtes ist.“

Nebenbei, solchen Artikel wie: „Im Schatten der Macht: Stalins Familie und ihr Schicksal“ würden in Russland, beim größten Teil des Volks nur „Schenkelklopfer“ hervorrufen. Die sind für die Leute im Westen geschrieben, um zu zeigen: Wir sind auch anti-kommunistisch und anti-stalinistisch, Russland ist wie Europa.

Auch in Russland gibt es eine starke neo-liberale Einflussebene, die dem russischen Volk einen Schuldkomplex und einen Minderwertigkeitskomplex einzuimpfen versuchen, wie Prof. Fursow Artikel überzeugend beschreibt.

In seinen Artikel: Die Epoche neuer Imperien“, zieht Prof. Fursow folgendes Fazit:

(https://hesikamiscellaneous.wordpress.com/2013/03/09/die-epoche-neuer-imperien-beginnt-1-teil/ )

Das Jahr 2011 zog einen Strich unter die postsowjetische Epoche. Und das ist möglicherweise die überaus wichtigste Grenze des gehenden Jahres: Die postsowjetische Epoche in Russland und der Welt endete unwiederbringlich. Wir treten ein in eine andere, sehr gefährliche Epoche für das Leben, in dem Willen und Vernunft notwendig sind. Das heißt vor allem, prinzipiell neue Wissenschaften über die Gesellschaft und den Menschen, die Entwicklungen neuer Disziplinen, neuer begrifflicher Apparate, neuer Formen der Arbeit mit beträchtlichem Umfang der Informatik und selbstverständlich, neue Formen der Organisation des rationalen Wissens voraussetzt.“

Das ist leider noch nicht bei allen angekommen und Anti-Stalinismus hilft nicht weiter, wie wir gesehen haben.

Und ja, natürlich widersprechen sich Kommunisten, in der Diskussion findet man Lösungen, und, erstens sind selbst Kommunisten „fehlerhafte Menschen“ (diese Kategorie scheinen nur für Kommunisten zu gelten, Sie sind darüber erhaben) und zweitens, hat die Klassenauseinandersetzung, aber noch viel mehr, der Chruschtschow´sche Revisionismus, die Gehirne vernebelt. Worauf es ankommt ist doch nicht die Frage ob, Stalin „paranoid“ war, sondern, die richtigen Schlüsse aus der Geschichte, für die Zukunft zu ziehen, und das kann man nur, wenn man frei ist im Denken ist. Das er „paranoid“ war kommt aus der gleichen Ecke, wie der ganze Anti-Kommunismus.

Und nein, ich verehre Stalin nicht wie ein Gott und ich reagieren, wie Sie sehen können nicht wie „Inquisitoren bei ´Kritik´“. Ich stelle auch keinen auf den „Scheiterhaufen“ und, wie ich schon in meinem anderen Kommentar geschrieben habe, verlange ich auch keine Unterwerfung unter meiner Meinung.

Wenn mein Gegenüber nicht selbstständig in der Lage ist, aus meiner Meinung Schlüsse für sein Denken zu ziehen, ist es doch witzlos Ihn zu unterwerfen. Ersten verläuft die Entwicklung der Kapitalismus nach seinen eigenen Gesetzen, auf die, weder ich noch mein Gegenüber, Einfluss hat und zweiten, wird doch die Welt nicht hier im Forum geändert.

Was soll wieder diese persönliche Anspielung. Wollen Sie dem Leser, in der Verbindung der Worten: „Deine Genosse“, suggerieren, ich sei auch ein „Gulagkommandant“? Denn im nächsten Satz schreiben Sie schon: „die totalitäre Grundausrichtung EURER Ideologie und das man Menschen EURES Sorte niemals politische Macht geben darf es sei denn man will das es weiter geht mit Diktatur Deportation Massenmord und eiserner Unterdrückung.“ Das hier „der Wunsch der Vater des Gedanken ist“, fällt ihnen gar nicht auf.

Anmerkung: Sie sollten sich mal mit der unwissenschaftlichen „Totalitarismustheorie“ der Hannah-Arendt auseinandersetzen, damit sie verstehen, welchen umgeschriebener Faschismus die Theorie der Arendt enthält, und warum sie gerade ab den 1950-ziger Jahre so populär war und über unerschöpfliche Geldmittel verfügte.

Weiter ist, erstens, Kuhndorfer nicht „meine Genosse“, wir denken streckenweise in die gleiche Richtung und zweitens hätte ich diesen Satz so nicht geschrieben. Ich hätte es anders formuliert. Aber, auch egal.

Zu den Massenmorden habe ich schon genügend geschrieben. Ich werde in einem anderen Kommentar noch einmal darauf zurück kommen.

Ja, Deportation nennt man das für den Sozialismus, wenn aber ca. 2,5 Millionen DDR-Bürger in den Westen ziehen mussten, weil der Kapitalismus, aus Profitmaximierung und Beseitigung von Konkurrenz, die Arbeitsplätze gestrichen hat, nennt man das Demokratie.

Frage: Wo leben Sie den heute? In einer Demokratie oder Finanz/Kapital-Diktatur mit eiserner Unterdrückung (ach heute nennt man das ja nicht mehr so; heute heißt es Konsumzwang und Hartz-4)

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Weiter schreibt der User: Cethegus Caesarius:

Allein die von der Tscheka ermordeten Opfer werden auf bis zu 200.000 geschätzt während des Holodomor lies Stalin zwischen 3 und 10.000.000 Menschen verhungern den Roten Khmer vielen zwischen 1,5 und 2,5 Millionen Menschen zum Opfer und Maos Herrschaft kostete 50 – 60.000.000 Chinesen das Leben. Selbst wenn man davon ausgeht das diese Zahlen übertrieben sind sind das allein schon deutlich mehr Tote als in den KZ s der Nazis. Das sich die Kommunisten immer damit rechtfertigen das wären alles nur Erfindungen der Nazipropaganda ist völlig verlogen und amoralisch. Tatsache ist sozialistische Regime haben immer mit Gewalt und Repression geherrscht und alles und jeden der sich nicht vollständig unterwarf vernichtet. Das nannte man dann Bekämpfung der Konterrevolution aber es war nichts anderes als eine willkürliche Gewaltherrschaft. Der Unterschied zwischen nationalen und internationalen Sozialisten ist minimal so etwa wie zwischen der katholischen und protestantischen Ideologie die sich auch Jahrhunderte lang bis auf s Blut bekämpft haben obwohl sie zu 99% ideologisch auf einer Linie sind. Deine Quellen sind Hofberichterstatter für Stalin und seine Anhänger die selbstverständlich nichts auf ihren Führer kommen lassen. Schon wieder eine Gemeinsamkeit von Stalin und Hitler beide ließen sich Führer nennen und haben einen umfassenden Personenkult errichtet der schon an Götzenverehrung erinnert.“

Mein zerstückelter Kommentar:

Es ist immer wieder interessant wie ein fehlerhafter Mensch“ (Sie) selbstgefällig hier Zahlen präsentiert, die von „fehlerhaften Menschen“ (Anti-Kommunisten) erfunden wurden und trotzdem für die Wahrheit gehalten werden. Ich will mich nicht auf eine Opferdiskussion einlassen, denn das ist immer ein emotionale Diskussion. Aber das muss sein.

1.Einen sogenannten Holodomor hat es nie gegeben. Stalin lies die Menschen nicht verhunger. Das ist Nazi-Demagogie. Wo diese Lügen und Fälschungen entstanden sind, können Sie in Artikel von Andrea Schön: Geschichtslügen – Fundamente des Anti-´Stalinismus´“ ausführlich nachlesen.

2.Wenn Sie mir schon die Opfer des Sozialismus präsentieren, darf ich sie fragen: Wie viel Opfer haben die Revolutionen des 17., 18., 19. Jahrhundert gefordert oder der Amerikanische Bürgerkrieg, der auch eine Revolution war und den Kapitalismus an die Macht gebracht haben?

Lenin schrieb einmal über diese Revolutionen: „Revolutionen werden nicht in Samthandschuhen gemacht“. Und er hatte Recht. In Revolutionen muss das überkommene, veraltete, abgestorbene beseitigt, damit Neues entstehen kann, so wie in allen bürgerlichen Revolutionen auch, die wie gesgt, den Kapitalismus an die Macht gebracht haben.

So ist es nicht ungewöhnlich, dass auch die sozialistische Revolution Opfer gekostet hat.

Bleibt die Frage: Waren das Opfer oder Täter. Vorwegnehmend, es waren Täter.

Dazu schauen wir doch einmal in die Geschichte, zu einem Zeitpunkt, wenn die Revolutionen nicht gesiegt haben.

  • Spartakus, der erste große Aufstand der Unterdrückten gegen die Unterdrücker, niedergeschlagen, Tausende Opfer;
  • die Bauernaufstände, niedergeschlagen, Hunderttausende Opfer;
  • die Pariser Kommune, niedergeschlagen, Tausende Opfer;
  • die Februar Revolution Russland, niedergeschlagen, Tausende Opfer (der herrschender Zar ließ am Blutsonntag von Sankt Petersburg, sogar Hungernde zusammen schießen);
  • der Interventionskrieg, der 14 demokratischen Staaten, um die Oktoberevolution abzuwürgen, Hundetausende Opfer;
  • die deutsche Revolution 1918-23, zusammengeschossen, Tausende Opfer;
  • die chinesische Revolution von 1925-27, niedergeschlagen, Millionen Opfer (allein in den Großstädten wurden ca. 1,5 Mill. Revolutionäre, teilweise öffentlich enthauptet).

Das waren nur die Revolutionen, von „Christianisierung mit dem Schwert“, den Kolonialkriegen, den Verteilungskriegen (1. u. 2.Wk.) und schon gar nicht von den Kriegen und militärischen Operation zum Machterhalt und/oder Ausweitung des Macht (Korea, Vietnam, Afghanistan, Irak, Libyen, Syrien, Ukraine), habe ich noch gar nichts geschrieben.

Auch noch nicht von den Millionen Opfern der Klassengesellschaften: Kapitalismus, Millionen Opfer durch Ausbeutung, Hungern, Krankheit, Not, Elend, Kinderarbeit usw., usw.

Bloß wenn Kommunisten die Täter dieser Opfer beseitigen, werden Sie ihnen vorgehalten. Ja, es gab auch unschuldige Opfer, aber nicht in diesem Ausmaß, wie immer gesagt wird. Revolutionen werden von Menschen gemacht und da gab es auch erstens, Irrtümer und zweitens hat so manch einer von diesen „fehlerhafter Mensch“ seine privaten „Krieg“ mit dem Nachbar, gelöst. Es sind auch Lügen, dass Menschen dazu angehalten wurden, andere Menschen zu denunzieren. Alles bekannt.

Das sich die Kommunisten immer damit rechtfertigen das wären alles nur Erfindungen der Nazipropaganda ist völlig verlogen und amoralisch.“

Ich jedenfalls rechtfertige mich nicht. Ich habe Ihnen die Möglichkeit in die Hand gegeben alles an Hand der Geschichte nachzuprüfen. Sie brauchen nur über „Ihren Tellerrand“ zu schauen und Ihren geistigen Käfig verlassen.

Und nicht Kommunisten sind amoralisch, sondern verlogene, den Interessen der herrschenden Klasse dienenden, Anti-Kommunismus, im Kampf gegen die Interessen der Lohnabhängigen.

Tatsache ist sozialistische Regime haben immer mit Gewalt und Repression geherrscht und alles und jeden der sich nicht vollständig unterwarf vernichtet.“

Woher wissen Sie das? Haben Sie einmal im Sozialismus gelebt, oder sind diese Lügen und Behauptungen aus der gleichen Ecke, wie die Opferlegende?

Das nannte man dann Bekämpfung der Konterrevolution aber es war nichts anderes als eine willkürliche Gewaltherrschaft.“

Nun, wie die Konterrevolution mit Revolutionären umgeht habe ich schon oben geschrieben. Das Kommunisten eine „willkürliche Gewaltherrschaft errichten“ ist schlicht und einfach Blödsinn von Menschen, die keine Ahnung vom Kommunismus haben, sich aber in ihre Unkenntnis bemüßigt fühlen ihn zu kritisieren. Außer dumpfer Anti-Kommunismus kommt dabei nichts weiter raus.

Der Unterschied zwischen nationalen und internationalen Sozialisten ist minimal so etwa wie zwischen der katholischen und protestantischen Ideologie die sich auch Jahrhunderte lang bis auf s Blut bekämpft haben obwohl sie zu 99% ideologisch auf einer Linie sind.“

Sorry, aber dieser Vergleich ist mir wirklich so blöd, und dürfte nicht fehlen, dass ich dazu nichts mehr schreiben werde (s.o.)

Deine Quellen sind Hofberichterstatter für Stalin und seine Anhänger die selbstverständlich nichts auf ihren Führer kommen lassen.“

Warum versuchen sie meine Quellen mit dem Begriff: „Hofberichterstatter für Stalin“ moralische Herabwürdigung? Haben Sie keine „Argumente“ mehr? Aber Sie müssen es tun, weil die Quellen ihres Anti-Kommunismus, die schlimmsten Verbrecher der Menschheitsgeschichte waren und schon wieder sind. Ich habe es schon beschrieben.

Außerdem, machen Sie sich mit solchen „Argumenten“ lächerlich. Sie sollten wenigsten für ein paar Sekunden Ihren Anti-Kommunismus und den Hass auf Stalin vergessen und einmal googel, wer meine „Hofberichterstatter“ sind.

Um zwei zu nennen, die ich sehr gerne lese.

Prof. Dr. Andrej Fursow ist Soziologe, Historiker, Politwissenschaftler und Journalist und, er ist Direktor des Zentrums für Russische Forschung MosGU.

Rostislav Ishchenko, ist Ukrainer, Politologe, Publizist, Redakteur und Diplomat, Leiter des Zentrums für Systemanalysen und Vorhersagen.

Also nichts mit „Hofberichterstatter“. Sie können doch nicht von ARD und ZDF auf die Professoren und Doktoren schließen, die ich hier z.T. zitiere. Das ist lachhaft.

Gemeinsamkeit von Stalin und Hitler … Führer … einen umfassenden Personenkult errichtet … Götzenverehrung erinnert.“

Noch einmal, dieser Lügen-Vergleich und die Behauptungen, aus der selben Ecke wie die Opferlegende und darfte natürlich nicht fehlen. Mehr braucht man nicht dazu schreiben. Dieser Blödsinn deklassiert sich selbst.

Aber so ist es in der bürgerlich Geschichtsklitterung, personalisiere, um von den gesellschaftlichen Zusammenhänge abzulenken. Da ist es dann leicht zu schreiben: „Hitler ist böse, der Stalin ist böse, also ist der Faschismus und der Kom. böse und gleich“.

Das Hitler, mit seinem Faschismus, die imperialistischen Interessen der englischen us-amerikanischen und deutschen Monopol-Bourgeoisie vertreten hat und Stalin diese enteignet und die Interessen des Volkes vertreten hat, kann man dann gewollt verschweigen.

So sieht bürgerliche „Geschichtsschreibung“ aus und so funktioniert anti-kommunistisches Denken.

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